Wandern rund um Innsbruck im Karwendelgebirge

Von sanften Bergspaziergängen und gemütlichen Almenwegen
Auf Wanderrouten unterwegs in Innsbrucks Bergwelt
Auf dem Berg spazieren gehen – das kann man auf dem sieben Kilometer langen Zirbenweg oberhalb von Innsbruck. Auf 2.000 Metern Seehöhe wandert man gemütlich und auf ebenen Wegen rund zweieinhalb Stunden durch Jahrhunderte alte, geschlossene Zirbenbestände und genießt das herrliche Panorama mit Blick auf das Inntal. Dabei führt diese Teiletappe des Tiroler Adlerweges durch das Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel-Zirmberg zwischen den Dörfern Igls und Tulfes. Gestartet wird entweder von Igls aus an der Bergstation Patscherkofel nach der Auffahrt mit der Patscherkofel-Kabinenbahn oder ab Tulfes nach der Fahrt mit dem Glungezer-Sessellift. Die Zirbenweg Rundtourkarte beinhaltet je eine Fahrt mit der Patscherkofelbahn, dem Glungezer Lift und dem Postbus (für die Rückfahrt).
Gemütliches Wandervergnügen für die ganze Familie verspricht auch der Innsbrucker Almenweg durch das Mittelgebirge mit seinen Feriendörfern Natters, Mutters, Götzens, Birgitz, Axams und Grinzens. Dabei kann man zwischen verschiedenen Wegrouten wählen, die z.B. über die Götzner, die Mutterer und die Birgitzer Alm oder über die Axamer Lizum führen. Viele davon sind als breite Forstwege angelegt und daher auch mit dem Kinderwagen befahrbar - ideal für Ausflüge mit Kind und Kegel. Im ganzen Gebiet befinden sich markante Aussichtspunkte und Ruhebänke für eine kleine oder auch große Rast, zu der übrigens ebenso die vielen Hütten und bewirtschafteten Almen am Wege einladen. Sie sind in der Regel von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Nähere Infos über das Wegenetz und die Einkehrmöglichkeiten kann man auch dem Prospekt „Innsbrucker Almenweg“ entnehmen, das in den örtlichen Tourismusbüros aufliegt.
Hier die Beschreibung zum Wandern Axamer Lizum in Richtung Birgitzerköpfl.
Morgenrot und Laternenschein. Hier wird Wandern zum Erlebnis
Innsbrucks Gäste genießen einen kostenlosen Rundum-Service
Das ist ein Service: Gäste von Innsbruck und seinen 25 Feriendörfern können mit der Club Innsbruck Card den Wanderbus kostenlos benützen, und auch das Bergwanderprogamm mit einzigartigem Erlebnischarakter ist gratis.
Die Leistungen des Wanderprogramms können sich sehen lassen: Da geht es mit dem Bus vom Hotel ins Wandergebiet. Die Leihausrüstung gehört ebenso dazu wie die kompetente Führung durch die international bekannte AlpinSchule Innsbruck, die auf der ganzen Welt für bestens geführte Wanderungen sorgt. Und das alles können Gäste von Innsbruck und seinen Feriendörfern kostenlos in Anspruch nehmen. Vom Juni bis Oktober werden diese drei- bis fünfstündigen geführten Wanderungen angeboten.
Einmal im Leben sollte man es tun: Den frühen Morgen auf dem Berg genießen. Bei der Sonnenaufgangswanderung geht es aufs Rangger Köpfl, wenn Stadt und Land noch schlafen. Und dann kann man sie bewundern – die Sonne, die hinter den östlichen Bergen den Himmel rot färbt. Lerche oder Nachtigall? Wer sich die Kondition bis zum Abend bewahrt, der sollte sich zur Laternenwanderung mit Musik anmelden. Nicht nur Romantiker werden sich von diesen Wanderungen zum Natterer Boden und nach Heiligwasser bezaubern lassen. Heiligwasser ist Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel für Einheimische wie für Touristen. Der fantastische Blick aufs Lichtermeer des Inntals bleibt unvergesslich. Das Berg-Wanderprogramm Innsbruck ist für alle Gäste mit der Club Innsbruck Card kostenlos. Für die Wanderungen sollte man sich am Vortag anmelden.
Natur pur bietet das Karwendelgebirge mit dem Naturpark Karwendel, eine der größten Naturlandschaften Mitteleuropas, die gleich in der Nähe von Innsbruck beginnt und insgesamt 920 Quadratkilometer umfasst. Freizeitvergnügen spielt sich in diesem Naturschutzgebiet sehr behutsam ab – eine großartige Landschaft mit vorwiegend alpinem Charakter, seltene Tier- und Pflanzenarten und unberührte Natur sind die Belohnung für Wanderer und Mountainbiker. Auch ein Abschnitt der Via Alpina, ein 5.000 Kilometer langer Weitwanderweg durch alle Alpenstaaten, führt durchs Karwendel. Mit der Hungerburgbahn kann man von Innsbruck direkt hinauf ins Karwendel fahren. (Quelle: Innsbruck Tourismus)
Mitten hinein ins Wandergebiet Rangger Köpfl
Familienberg – Wanderberg – Bergerlebnis: Mitten hinein ins Wandergebiet Rangger Köpfl schwebt man mit einer Gondelbahn, deren Talstation praktisch „vor der Haustüre“ von Innsbruck, nur 12 Kilometer entfernt, liegt und die von Oberperfuss nach Stiglreith (1.360 m) und damit zum Ausgangspunkt eines abwechslungsreichen Wanderreigens führt. Sogar mit Kinderwägen bewältigt man gemütlich die etwa 45-minütige Wanderung zum herrlich gelegenen Speichersee, um dann im Restaurant Sulzstich mit seiner großen Sonnenterrasse Einkehr zu halten.
Für Familien mit Kindern ebenfalls gut wanderbar sind die rund eineinhalb Stunden von Stiglreith zur Rosskogelhütte auf 1.780 Höhenmetern. Auch dort ist für Gastlich-keit und ein wunderbares Alpenpanorama gesorgt, während Sportliche nach einer kurzen Rast weiter wandern, um sich den Blick vom 2.642 m hoch gelegenen Ross-kogel nicht entgehen zu lassen. Tief unten liegt Innsbruck, und in der Ferne blickt man bis ins Karwendel, zur Zugspitze, und sogar der schneebedeckte Gipfel des Großvenedigers kann ausgemacht werden. Durch Wälder und über Wiesen, auf die bewirtschaftete Inzinger Alm und auf den Gfaser Höhenweg führt die dreieinhalbstün-dige Rundwanderung Rangger Köpfl – landschaftlich reizvoll und nicht schwierig.
Wer die Herausforderung beim Wandern liebt, dem seien der Sellraintaler Höhen-weg, der entweder ganz in etwa sieben Stunden oder in kürzeren Etappen bewältigt werden kann, oder der Almrosensteig Hundstaler See empfohlen. Letzterer natür-lich zur Blüte der zauberhaften Almrosen, wenn im Juni und Anfang Juli rosarote Blü-tenteppiche die Berge bedecken.
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