Innsbruck Sehenswürdigkeiten

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Letzte Aktualisierung am von Markus Schmidt

Sehenswürdigkeiten Innsbruck: Die Altstadt Innsbruck zählt zu den schönsten Sightseeing Orten in Tirol!
Sehenswürdigkeiten Innsbruck: Die Altstadt Innsbruck zählt zu den schönsten Sightseeing Orten in Tirol!

Diese Innsbruck Sehenswürdigkeiten solltest du sehen

Innsbruck, eingebettet am Fuße des majestätischen Karwendelgebirges, ist eine der meistbesuchten Städte Tirols und ein faszinierendes Ziel für Kultur- und Naturliebhaber. Die Landeshauptstadt besticht durch eine einzigartige Mischung aus mittelalterlicher Altstadtromantik und moderner Architektur vor alpiner Kulisse. Von kaiserlichen Prachtbauten bis hin zu spektakulären Aussichtspunkten in den Bergen bietet das Innsbruck Sightseeing eine enorme Vielfalt. Entdecke die Top-Sehenswürdigkeiten, die sich bei deinem Besuch wirklich lohnen.

🌟 Die wichtigsten Innsbruck Sehenswürdigkeiten

  • Top of Innsbruck / Nordkettenbahn: Führt dich direkt aus der Altstadt zum höchsten Aussichtspunkt.
  • Goldenes Dachl: Das Wahrzeichen; ein Erker mit über 2.600 vergoldeten Kupferschindeln.
  • Maria-Theresien-Straße: Prachtvolle Flaniermeile mit Blick auf die Nordkette.
  • Annasäule: Majestätische Säule aus rotem Marmor in der Maria-Theresien-Straße.
  • Triumphpforte: Steinerner Triumphbogen, errichtet anlässlich einer kaiserlichen Hochzeit 1765.
  • Hofkirche (Schwarzmander-Kirche): Beherbergt das leere Grabmal Maximilians I. mit 28 Bronzefiguren.
  • Dom zu St. Jakob: Barockkathedrale und Wallfahrtsort mit dem Gnadenbild „Mariahilf“.
  • Hofburg: Ehemalige Kaiserresidenz; beeindruckender Riesensaal.
  • Hofgarten: Zehn Hektar großer, denkmalgeschützter Park im Herzen der Altstadt.
  • Experience Tirol: Immersives Erlebnis mit VR und Hologrammen zu Tirols Kultur und Geschichte.
  • Bergisel Skisprungschanze: Von Zaha Hadid entworfenes architektonisches Highlight mit Panorama.
  • Stadtturm: Gotischer Rathausturm mit Aussichtsplattform über die Altstadt.
  • Schloss Ambras: Renaissanceschloss mit den berühmten Kunst- und Wunderkammern.

Diese und viele andere Sehenswürdigkeiten ziehen jährliche hunterttausende Besucher in ihren Bann. Ich gebe dir mit diesem Blogartikel einen schnellen Überblick, was sich wirklich bei einem Innsbruck Besuch lohnt und du kannst dir deine persönlichen Highlights heraus picken. Los geht es mit meinem persönlichen Favoriten in Innsbruck – dem höchsten Aussichtspunkt der Stadt, der ganz oben in den Bergen des Karwendel liegt und die höchstgelegene Sehenswürdigkeit in Innsbruck ist. Dank Nordkettenbahn ist das Top of Innsbruck sehr leicht zu erreichen:

Top of Innsbruck – Die höchstgelegene Sehenswürdigkeit in Innnsbruck

Aus der Altstadt Innsbruck hinauf zum Top of Innsbruck
Aus der Altstadt Innsbruck hinauf zum Top of Innsbruck
Top of Innsbruck - ohne Bergausrüstung zur höchstgelegenen Sehenswürdigkeit der Stadt
Top of Innsbruck – ohne Bergausrüstung zur höchstgelegenen Sehenswürdigkeit der Stadt
Innsbruck Sehenswürdigkeiten von oben - genieße den schönsten Ausblick auf die Stadt!
Innsbruck Sehenswürdigkeiten von oben – genieße den schönsten Ausblick auf die Stadt!

Ausflug zum TOP of Innsbruck
Fangen wir hier gleich an mit derhöchstgelegenen Sehenswürdigkeit von Innsbruck, dem Top of Innsbruck. Mit der einmalig schönen Nordkettenbahn kannst du einen Ausflug direkt von der Altstadt in Innsbruck auf das Hafelekar machen. Du brauchst keine Bergausrüstung. Selbst mit Flip-Flops kannst du in der City in die Bergbahn steigen und kommst ohne Anstrengung hinauf in die Berge, zur höchsten Sehenswürdigkeit der Stadt. Ich habe es selbst probiert und zigstausende Besucher kommen jährlich hier herauf.

Solltest du mehr als nur die Sehenswürdigkeit oben in den Bergen wollen, kannst du sogar eine Wanderung auf dem sonnigen Höhenweg planen. Dafür solltest du aber dringend Wanderschuhe mitnehmen. Aber schau selbst. Hier meine Erlebnisse – und dein persönlicher Vorteil wenn du diesen Besuch der beliebten Innsbruck Sehenswürdigkeit auch machen willst: Du bekommst 10% Rabatt auf das Ticket! Wie du weniger bezahlst und was dich erwartet, erfährst du hier:
–> mein Ausflug zum Top of Innsbruck.

Die Innsbruck Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Goldenes Dachl - Eine der Top Innsbruck Sehenswürdigkeiten
Goldenes Dachl – Eine der Top Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Das Goldene Dachl

Das Goldene Dachl ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der meistfotografierten Innsbruck Sehenswürdigkeiten. Das architektonische Juwel zieht Besucher aus aller Welt in seinen Bann. Es wurde im späten 15. Jahrhundert von Kaiser Maximilian I. erbaut und war ursprünglich ein Balkon, der auf das damalige Verwaltungsgebäude gebaut wurde. Die Besonderheit dieses Balkons liegt in seiner kunstvollen Gestaltung. Die Fassade ist mit über 2.600 feuervergoldeten Kupferschindeln bedeckt, die dem Gebäude seinen Namen „Goldenes Dachl“ verleihen. Diese aufwendige Verzierung sollte den Reichtum und die Macht des Kaisers repräsentieren und ist ein prächtiges Beispiel für die Spätgotik. Das Goldene Dachl gilt als Meisterwerk der Architektur jener Zeit und fasziniert Besucher mit seiner filigranen und detailreichen Gestaltung. Es ist ein beliebtes Fotomotiv und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an, die dieses historische Juwel bestaunen möchten.
–> schau es dir unbedingt an, Das Goldene Dachl

Maria Theresien Straße Innsbruck

Die Maria Theresien Straße mit Blick auf das Karwendel
Die Maria Theresien Straße mit Blick auf das Karwendel

Die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ist eine prächtige Flaniermeile und eine der meistbesuchten Innenstadtstraßen. Sie wurde nach der Kaiserin Maria Theresia benannt und zählt zu den schönsten Straßen der Altstadt. Die beeindruckende Straße ist gesäumt von prachtvollen Fassaden, mächtigen Türmen, ehrwürdigen Palais und zahlreichen Erkern, die die Schönheit der Architektur zur Schau stellen. Seit 2006 steht das gesamte Ensemble der Straße unter Denkmalschutz, um diese kulturellen Schätze für zukünftige Generationen zu bewahren.

Die Maria-Theresien-Straße beeindruckt nicht nur mit ihren historischen Gebäuden, sondern auch mit ihrer Lage und Aussicht. Während du entlang der Straße flanierst, genießt du den majestätischen Blick auf die beeindruckende Bergkulisse der Nordkette im Karwendelgebirge. Die Straße ist breit und bietet genügend Platz zum Sehen und Gesehen werden. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Sitzplätze in der Fußgängerzone laden zum Verweilen ein und machen die Straße zu einem lebendigen und beliebten Treffpunkt für Einheimische und Touristen.

Die Straße hat im Laufe der Zeit eine faszinierende Entwicklung durchgemacht. Früher gehörte sie nicht zur Innenstadt und war Teil der sogenannten „Neustadt“. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zur bedeutendsten Straße in Innsbruck. In den letzten Jahren wurde die Maria-Theresien-Straße umgestaltet und ist nun eine attraktive Fußgängerzone. Diese Neugestaltung hat dazu beigetragen, dass die Straße zu einer der attraktivsten Einkaufsstraßen in Österreich geworden ist. Die Maria-Theresien-Straße ist nicht nur tagsüber ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Einkaufsliebhaber, sondern auch während der Weihnachtszeit. Im Winter wird die Straße festlich beleuchtet, und einer der Weihnachtsmärkte in Innsbruck findet hier statt, was die Straße zu einem malerischen Ort für vorweihnachtliche Aktivitäten macht.
–> die einmalige Maria-Theresien-Straße

Die Annasäule in der Fußgängerzone

Die Annasäule ist eine der prächtigen Innsbruck Sehenswürdigkeiten
Die Annasäule ist eine der prächtigen Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Sie ist eine der prächtigen Innsbruck Sehenswürdigkeiten in der Altstadt: Die Annasäule . Sie steht majestätisch in der Maria-Theresien-Straße. Als am Annatag (26. Juli) im Jahr 1703 die letzten Soldaten des Spanischen Erbfolgekrieges Innsbruck verließen, wurde aus Dankbarkeit der Beschluß gefaßt, die Annasäule zu errichten. Die Säule selbst ist wirklich imposant und besteht aus rotem Marmor, der von einem talentierten Bildhauer aus dem Trentino namens Cristoforo Benedetti geschaffen wurde. Schau dir die wunderschönen Heiligenstatuen an, die den Sockel der Säule schmücken! Da ist die heilige Anna, die Mutter von Maria, dann Kassian, der Patron der Diözese Brixen, und Vigilius, der Patron der Diözese Trient. Und natürlich Georg, der furchtlose Kämpfer mit seiner Lanze und dem Drachen, der sogar heute noch der Landespatron von Tirol ist.

Die Säule wird von einer majestätischen Mondsichelmadonna gekrönt, die einfach atemberaubend aussieht. Man kann kaum glauben, dass dieses beeindruckende Denkmal schon so lange hier steht – es wurde bereits im Jahr 1706 gesegnet! Aber natürlich wurde es im Laufe der Zeit restauriert und gepflegt, damit wir dieses historische Juwel auch heute noch bewundern können. Ich kann verstehen, warum so viele Menschen hierher kommen, um dieses beeindruckende Monument zu bewundern und vielleicht auch ein paar Fotos als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.
–> die wunderbare Annasäule

Die Triumphpforte

Die Triumphpforte am Ende der Maria Theresien Strasse in Innsbruck
Die Triumphpforte am Ende der Maria Theresien Strasse in Innsbruck

Die Pforte wurde im Jahr 1765 aus Anlass der Hochzeit von Erzherzog Leopold, dem Sohn von Kaiserin Maria Theresia, mit der spanischenPrinzessin Maria Ludovica errichtet. Die Südseite des Triumphbogens zeigt freudige Motive, die die Hochzeit des jungen Paares symbolisieren, während auf der Nordseite auch Trauermotive eingearbeitet sind, die auf den Tod des Kaisers hinweisen, der kurz nach der Hochzeit verstarb. In Innsbruck entschied man sich damals ungewöhnlicherweise dafür, die Triumphpforte aus Stein anstelle von Holz zu bauen. Dabei wurden Quader aus Höttinger Brekzie verwendet, die vom abgebrochenen Vorstadttor am Ausgang der Altstadt in die heutige Maria-Theresien-Straße stammten. Die Ausführung dieses beeindruckenden Kunstwerks lag in den Händen von Constantin Walter und Johann Baptist Hagenauer. Später wurden die von Hagenauer in Stuck ausgeführten Reliefs von Balthasar Ferdinand Moll in Sterzinger Marmor überarbeitet.

Die Triumphpforte ist reich an reliefiertem Bildschmuck, der sowohl staatliche Symbole der Habsburgermonarchie als auch Darstellungen von Personen und Ereignissen zeigt. Du kannst hier den österreichischen Erzherzogshut mit dem Orden vom Goldenen Vlies, die böhmische Wenzelskrone mit dem ungarischen Stephansorden, eine beeindruckende Darstellung von Kaiserin Maria Theresia und Franz Stephan mit Lorbeerkranz und Portraitmedaillons der beiden bewundern. Ebenso findest du hier Profildarstellungen des Hochzeitspaares Erzherzog Leopold und Prinzessin Maria Ludovica sowie Porträts der Herzogin Karoline von Lothringen und des Herzogs Karl von Lothringen, dem Bruder des Kaisers Franz Stephan. Heute steht diese Innsbruck Sehenswürdigkeit in der Altstadt, zur Zeit des Baus war das Tor der südliche Stadtausgang.
–> die Triumphpforte

Die Hofkirche Innsbruck

Die schwarzen Mander in der Hofkirche zählen zu den Innsbruck Sehenswürdigkeiten
Die schwarzen Mander in der Hofkirche zählen zu den Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Die Hofkirche in Innsbruck ist ein beeindruckendes religiöses Bauwerk. Für Touristen ist sie ein faszinierendes Zeugnis der Geschichte und Architektur. Die Kirche ist auch unter den Namen Franziskanerkirche oder Schwarzmander-Kirche bekannt, wobei „Schwarzmander“ sich auf die schwarzen Figuren am Grabmal von Kaiser Maximlian I bezieht. Der Bau der Hofkirche erfolgte zwischen 1553 und 1563 und war ursprünglich als Aufstellungsort für das Grabmal von Kaiser Maximilian I. gedacht. Interessanterweise wurde der Kaiser jedoch nicht in dieser Kirche, sondern in der Burg von Wiener Neustadt begraben. Die Hofkirche ist heute mit dem Tiroler Volkskunstmuseum verbunden und zählt zu den fünf Häusern der Tiroler Landesmuseen.

Das Innere der Hofkirche ist von besonderer Bedeutung, da es das leere Grabmal Kaiser Maximilians I. beherbergt, um das 28 lebensgroße Bronzefiguren gruppiert sind, die sogenannten Schwarzen Mander. Die 28 Figuren stellen die Vor- und Nachfahren Maximilans dar. Geschaffen wurden sie u.a. vom bekannten Albrecht Dürer sowie die Erzgießer Stefan Godl, Peter Fischer und Peter Löffler. Das Grabmal wurde von Maximilian I. bereits zu Lebzeiten in Auftrag gegeben, blieb aber unvollendet. Erst sein Enkel, Kaiser Ferdinand I., brachte das Prunkgrabmal nach Innsbruck und ließ es in der Hofkirche aufstellen. Zusätzlich zu diesem beeindruckenden Grabmal gibt es weitere bedeutende Grabmäler in der Hofkirche, darunter das von Andreas Hofer, dem berühmten Freiheitskämpfer.

Auch die Silberne Kapelle, die über der Kirche liegt, ist einen Besuch wert. Hier befinden sich die Grabkapellen für Erzherzog Ferdinand II. und seine Gemahlin Philippine Welser. Um die Hofkirche zu besuchen, betritt man das Gebäude durch den Haupteingang in der Universitätsstraße, gegenüber der Innsbrucker Hofburg. Der Zutritt zur Kirche ist nur über das angeschlossene Volkskunstmuseum möglich, wobei eine Eintrittsgebühr erhoben wird.
–> Hofkirche Innsbruck

Der Dom zu St. Jakob in Innsbruck

Mitten in der Innsbrucker Altstadt befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: der Dom zu St. Jakob. Als Kathedrale und Bischofssitz der römisch-katholischen Diözese Innsbruck ist dieser beeindruckende Bau dem Apostel Jakobus dem Älteren geweiht. Sein Gedenktag wird jährlich am 25. Juli, dem Jakobustag, gefeiert. Die Ursprünge des Doms reichen weit zurück. Schon in einem Vertrag aus dem Jahr 1180 wurde eine Kirche mit dem Namen „ecclesia in foro“ (Kirche auf dem Markt) erwähnt. Die erste urkundliche Nennung einer St. Jakobskirche in Innsbruck datiert auf das Jahr 1270.

Ein besonderer Wendepunkt war die Überführung des berühmten Gnadenbilds Mariahilf von Lucas Cranach dem Älteren in die Kirche im Jahr 1650. Dieses Bild machte den Dom zu einem bedeutenden Marienwallfahrtsort und prägt ihn bis heute.Der heutige Dom, wie du ihn siehst, wurde zwischen 1717 und 1724 im prachtvollen barocken Stil errichtet. Die Pläne stammten von den Baumeistern Johann Jakob Herkomer und Johann Georg Fischer. Obwohl der Dom im Laufe der Zeit durch ein Erdbeben im Jahr 1689 und alliierte Bombenangriffe im Jahr 1944 beschädigt wurde, ist er ein überwältigendes Beispiel barocker Architektur geblieben.
–> Dom Innsbruck

Die Hofburg Innsbruck: Ein Einblick in die Kaiserresidenz

Die Hofburg in Innsbruck ist eine der drei wichtigsten historischen Residenzen Österreichs und ein bedeutendes Zeugnis der Habsburger-Geschichte in Tirol. Ursprünglich eine spätmittelalterliche Burganlage, wurde sie unter Erzherzog Sigmund dem Münzreichen errichtet und von Kaiser Maximilian I. erweitert. Ihren heutigen spätbarocken Stil erhielt die Hofburg maßgeblich durch den Umbau unter Kaiserin Maria Theresia (1740–1780). Die Residenz diente bis zum Ende der Monarchie 1918 als Sitz der Tiroler Landesfürsten und kaiserlicher Familienmitglieder.

Heute kannst du die Hofburg besichtigen und durch die historischen Räume wandeln. Einer der Höhepunkte ist der Riesensaal, ein prächtiger Festsaal, der anstelle einer Ahnengalerie Porträts von Maria Theresia, ihrem Mann und ihren 16 Kindern zeigt. Weiter führt der Rundgang durch die kaiserlichen Appartements und das Tafelzimmer, in dem eine riesige, gedeckte Tafel die Repräsentationskultur der Zeit veranschaulicht. Ebenfalls sehenswert ist die Hofburgkapelle, die an jenem Ort eingerichtet wurde, an dem Maria Theresias Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan, verstarb. Ich finde der Besuch lohnt sich, auch wenn die Horfburg nicht annnähernd so groß und eindrucksvoll ist, wie etwas die Residenz in München oder die Hofburg und Schloss Schönbrunn in Wien.
–> Hofburg Innsbruck

Der Hofgarten Innsbruck

Eine der ruhigsten Innsbruck Sehenswürdigkeiten: Der Hofgarten
Eine der ruhigsten Innsbruck Sehenswürdigkeiten: Der Hofgarten

Der Innsbrucker Hofgarten ist ein wunderschöner denkmalgeschützter Park, der sich im Herzen der Altstadt befindet. Mit einer Größe von zehn Hektar bietet der Hofgarten ein reiches gartenstilistisches Erlebnis, das über die Jahrhunderte vom Augebiet über Renaissance- und Barockgarten bis hin zum heutigen Englischen Landschaftsstil reicht. Die Umgebung ist einfach beeindruckend, da der Park an die Hofburg, das Kongresshaus und das Tiroler Landestheater angrenzt. Als Naherholungsgebiet inmitten der lebhaften Innenstadt ist der Hofgarten ein Ort, an dem du die Natur genießen kannst. Der Park beherbergt eine vielfältige Sammlung von Bäumen und Pflanzen, darunter einige, die von der österreichischen Monarchin Maria Theresia persönlich gepflanzt wurden. Hier gibt es einen idyllischen Teich und einen modernen Kinderspielplatz.

Im Zentrum des Parks befindet sich ein historischer Pavillon aus dem Jahre 1733, der als Veranstaltungsort für Konzerte dient und eine zauberhafte Atmosphäre schafft. Zusätzlich gibt es zwei überdimensionale Schachanlagen, auf denen Schachturniere ausgetragen werden, was das Parkerlebnis noch vielseitiger gestaltet. Ein weiteres Highlight ist das Palmenhaus, in dem eine beeindruckende Pflanzensammlung mit rund 1700 Arten präsentiert wird. Während der Werktage kannst du die Pflanzen besichtigen, und in der Sommersaison finden temporäre Bilder- und Skulpturenausstellungen statt, die das Palmenhaus auch an Wochenenden zugänglich machen. Der Besuch im Hofgarten ist kostenlos.

Experience Tirol – Das immersive Erlebnis in der Innsbrucker Altstadt

Tirol Experience
Tirol Experience

Das Experience Tirol im Kaufhaus Tyrol in der Innsbrucker Innenstadt ist keine klassische Sehenswürdigkeit, sondern ein etwa einstündiges, immersives Erlebnis, das VR-Kino, Hologramme und Filminstallationen vereint. Auf deiner Tour durch fünf Räume begleitet dich die virtuelle Familie Gruber, die dir aus ihrer Perspektive Land, Leute und Kultur näherbringt. Im ersten Raum wirst du von den Hologrammen begrüßt, bevor du im zweiten Raum mit einer VR-Brille auf eine 360°-Zeitreise gehst. Hier triffst du auf historische Figuren wie Ötzi, fährst mit Kaiser Maximilian I. in der Kutsche und stehst mit Andreas Hofer am Bergisel.

Die Eindrücke werden durch Bewegungseffekte verstärkt. Anschließend tauchst du in die Tiroler Bräuche ein – von Fasching bis zu den Bergfeuern der Sonnenwende – und lernst in einem weiteren Raum etwas über die Tiroler Kunstgeschichte. Den Abschluss bildet der Raum der Emotionen, in dem Bilder auf Wände und Boden projiziert werden, sodass du mitten in die alpine Bergwelt eintauchst, Bergseen entdeckst und Sport hautnah erlebst. Das Experience Tirol vermittelt in kurzer Zeit einen umfassenden Eindruck von Geschichte, Kultur und Natur Tirols. Durch die zentrale Lage ist es ideal mit einem Altstadtbesuch kombinierbar und vollständig barrierefrei.
–> alle Infos zu Öffnunszeiten, Eintrittspeisen usw. findest du in diesem Beitrag: Experience Tirol

Stadtrundgang Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Bummle durch die Innsbruck Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
Bummle durch die Innsbruck Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
Die prachtvollen Fassaden in der Alttstadt Innsbruck - das Helblinghaus
Die prachtvollen Fassaden in der Alttstadt Innsbruck – das Helblinghaus
Die schmucke Hofgasse liegt zwischen den Innsbruck Sehenswürdigkeiten
Die schmucke Hofgasse liegt zwischen den Innsbruck Sehenswürdigkeiten

TIPP: VERBINDE DIE INNSBRUCK SEHENSWÜRDIGKEITEN BEI EINEM STADTRUNDGANG
Für den Stadtrundgang empfehle ich dir, einfach das rund um das Goldene Dachl zu erkunden. So siehst du all die bisher vorgestellten Innsbruck Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt Innsbruck bietet dir dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten, die du in meiner Übersicht über die Altstadt Innsbruck finden kannst, einschließlich Tipps zum Parken. Lass dich von der reichen Geschichte und den kunstvollen Bauten in Innsbruck verzaubern und erlebe eine unvergessliche Entdeckungsreise durch die Stadt.
–> Stadtplan Innsbruck.
–> Altstadt Innsbruck.

Innsbruck Sehenswürdigkeiten: Bergisel Skisprungschanze

Die bekannte Sprungschanze der Skispringer: Bergisel Innsbruck, hinten das Karwendel
Die bekannte Sprungschanze der Skispringer: Bergisel Innsbruck, hinten das Karwendel

Die Bergisel Schanze in Innsbruck ist eine besonders lohnende Sehenswürdigkeit. Sie ist eine einzigartige Kombination aus beeindruckender Architektur, historischer Bedeutung und bietet dir ein fantastisches Panorama . Auf einem Hügel über der Stadt gelegen, eröffnet sich dir von hier aus ein traumhafter Blick über Innsbruck und das Karwendelgebirge. Die Schanze selbst ist ein architektonisches Highlight, entworfen von der Stararchitektin Zaha Hadid. Sie hat in Innsbruck auch die Stationen der Hungerburgbahn entworfen.

Historisch gesehen ist der Bergisel ein bedeutendes Denkmal, das an die Bergiselschlacht von 1809 erinnert, in der die Tiroler unter Andreas Hofer kämpften. Dein Erlebnis beginnt mit einer Fahrt im Schrägaufzug hinauf zur Aussichtsplattform. Ein besonderer Höhepunkt ist das Sky Restaurant, wo du den unvergleichlichen Rundumblick in vollen Zügen genießen und deinen Besuch genussvoll abrunden kannst.
–> Bergisel Schanze

St. Nikolaus – der älteste Stadtteil von Innsbruck

Sightseeing in Innsbruck: Der Blick auf den Stadtteil St. Nikolaus in Innsbruck mit den bunten Häuserfassaden
Sightseeing in Innsbruck: Der Blick auf den Stadtteil St. Nikolaus in Innsbruck mit den bunten Häuserfassaden

Ein Blick über die Innbrücke, die der Stadt Innsbruck ihren Namen gab, verrät dir viel über die mittelalterliche Bauweise: Dort, am linken Innufer, wo der Hang der Nordkette und des Karwendels steil zum Fluss abfällt, liegt der älteste Innsbrucker Stadtteil St. Nikolaus mit seinen charakteristischen, bunten Häuserzeilen. Als der Platz dort zu eng wurde, trat das im Süden Innsbrucks gelegene Kloster Wilten in einem Tauschvertrag jenes Gebiet rechts des Flusses an die weltliche Macht ab. Auf diesem Gebiet entstand schließlich die heutige Altstadt.

Auch hier musste man sich aufgrund der beengten Verhältnisse bescheiden und baute schmal und hoch. Dennoch bot die Altstadt genügend Raum für eine repräsentable, breite Straße mit Laubengängen, die Herzog-Friedrich-Straße, in der du heute Geschäfte und gemütliche Straßencafés zum Verweilen findest. Wer trotzdem hoch hinaus möchte, den lädt der gotische Stadtturm zu einem Besuch ein. Er wurde in den Jahren 1442 bis 1450 als Rathausturm errichtet und überragt die Altstadt mit 51 Metern Höhe. Wo früher ein Turmwächter Ausschau nach Feinden und Bränden hielt, genießt du heute einen herrlichen Ausblick auf die gesamte Altstadt.

Wenn noch Zeit übrig ist …

Wenn du nach dem „Pflichtprogramm“ noch mehr Zeit für Sightseeing in Innsbruck und die Innsbruck Sehenswürdigkeiten hast, kannst du diese Bauwerke besuchen.

Das Innsbrucker Stadtarchiv

Einen Blick in die Geschichte von Innsbruck erlauben Stadtarchiv/Stadtmuseum in der Badgasse. Gemälde, Stadtansichten, Fotografien, Urkunden und vieles mehr können hier in einer umfangreichen Dauerausstellung besichtigt werden. Sonderausstellungen, Lesungen und Vorträge vervollständigen das vielfältige Programm des Museums.

Die ehemalige Innsbrucker Stadtmauer

Rund um die Altstadt verläuft mit Rennweg, Markt- und Burggraben jene Linie,  entlang derer einst die Stadtmauer verlief. Außerhalb liegen die etwas jüngeren barocken und klassizistischen Teil Innsbrucks. Hier befinden sich die Maria-Theresien-Straße mit der Annasäule, einem Standbild zum Dank für den Sieg des Tiroler Volksaufgebotes über bayerische Truppen 1703, die Triumphpforte, die 1765 anlässlich der Hochzeit von Erzherzog Leopold, einem Sohn von Kaiserin Maria Theresia, mit Maria Ludovica von Spanien errichtet wurde, der moderne Congress Innsbruck, der auf das 1629/30 erbaute und für erstaunliche 5.000 Besucher ausgerichtete Comedihaus zurückgeht.

Bei dessen Errichtung mögen der damalige Landesfürst Leopold V. und seine Frau Claudia von Medici in zu großem Maßstab gedacht haben – schließlich lebten zu ihrer Zeit nur 7.000 Menschen in Innsbruck –, doch sagt ihr Bemühen viel über den Kunstsinn der Innsbrucker und ihrer Regenten aus.

Innsbruck Sehenswürdigkeiten am Stadtrand: Das Schloss und der Park

Schloss Ambras in Innsbruck

Vor allem Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595), der das – auf einer Anhöhe im Süden Innsbrucks gelegene – Schloss Ambras für seine Frau Philippine Welser zu einem prächtigen Renaissance-Schloss ausbauen ließ und dort umfangreiche Kunst- und Kuriositätensammlungen anlegte, die auch heute noch zu den schönsten „Wunderkammern“ zählen, erwies sich als bedeutender Förderer der Kunst. Heute findest du hier einen riesigen Park rund um das Schloss.

Innsbrucker Festwochen

Im 17. Jahrhundert  gelangte das höfische Musikleben mit Künstlern wie Johann Stadlmayr und Marc Antonio Cesti zu voller Blüte. Als heutige Entsprechung dieser Epoche können die im Sommer stattfindenden Innsbrucker Festwochen gelten, die mit Konzerten auf Schloss Ambras, im Hofgarten und an historischen Plätzen sowie den ebenso leicht wie exquisit inszenierten Barockopern Innsbruck zu einem wesentlichen europäischen Zentrum Alter Musik gemacht haben.

Weiterführende Links

—> noch mehr Bilder und Informationen über die Altstadt Innsbruck.
—> Stadtplan Innsbruck

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