Das Hinterautal und der Halleranger

Der Blick ins Hinterautal im Karwendelgebirge
Auf dem Weg zum Isarursprung im Hinterautal - grüne Isar, grüne Bäume und viele graue Berge im Karwendel

Das Naturschutzgebiet Hinterautal und Halleranger im Karwendel
Das Hinterautal erstreckt sich zwischen der Gleirsch - Halltal Ketter im Süden und der Hinterautalkette im Norden in ost-westlicher Richtung. Es steht unter Naturschutz und ist Teil des Alpenpark Karwendel - dem größten Naturpark in Österreich. Das bekannteste Ziel im Hinterautal ist der Isarursprung bei Scharnitz. Auf dem 13 Kilometer langen Weg säumen hunderte von Steinmännchen den Weg.

Erreichbarkeit: Wie kommt man ins Hinterautal und zum Halleranger?
Von Scharnitz führt ein Fahrweg bis zum Hallerangerhaus. Dieser Forstweg ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, aber ideal mit dem Fahrrad, Mountainbike oder E-Bike zu befahren. Das Radfahren im Hinterautal ist bis zur Kastenalm - das ist hinter dem Isarursprung - offiziell erlaubt. Von der Kastenalm geht es zu Fuß auf einem steilen aber ebenso breitem Forstweg weiter zum Halleranger. Dort befinden sich das Hallerangerhaus und die Hallerangeralm. Beide sind im Sommer Einkehrmöglichkeiten und bieten Zimmer zum Übernachten.

Vom Halleranger führen Steige über das Überschalljoch in das wunderschöne Vomperloch. Außerdem gibt es eine Wanderung vom Hallerangerhaus und der Hallerangeralm hinauf auf das Lafatscherjoch. Von dort besteht ein Übergang in das Halltal.
Etwas unterhalb der Kastenalm gibt es einen Wandersteig entlang der Birkkarklamm zur Birkkarspitze. So kommt man in das Nachbartal, das Karwendeltal und dem Karwendelhaus.

Die vielen Steinmandln sind charakteristisch für das Hinterautal
Das glasklare 4-6 Grad kalte Wasser beim Isarursprung im Hinterautal
Der Lafatscherbach mit seinen Wasserfällen im Hinterautal, oberhalb der Kastenalm

Isarursprung im Hinterautal und andere Quellen
Das Hinterautal wird von der Isar entwässert, die am Halleranger oder "bei den Flüssen" entspringt. Viele Besucher kommen hierher, um den Isarursprung zu sehen. Eine kleine Quelle, eine große Geschichte. Es gibt einen Streit, ob die Isar hier entspringt oder die Isarquelle in der Nachbargemeinde im Karwendel ist. Schön ist es allemal hier! Besuchen Sie den Rastplatz bei den Isarquellen. Hier alle Informationen zum Isarursprung

Zum Isarursprung wandern oder radfahren?
Natürlich kann man zum Isarursprung wandern. In einer 6 stündigen Wanderung geht es man von Scharnitz aus zum Ursprung der Isar und wieder zurück. Die einfache Entfernung von rund 13 Kilometern zieht sich. Es empfiehlt sich besser mit dem Fahrrad zu fahren oder zumindest ein Teilstück abzukürzen. Hier die Beschreibung der Radtour zum Isarursprung.

Der Isarursprung und andere Bergbäche im Hinterautal
Weitere Quellen und Bergbäche im Hinterautal sind z.B. der Lafatscher Bach, Moserkar Bach, Birkkar Bach. Die Isar stellt in ihrem Oberlauf einen weitgehend unbeeinflussten, montanen Kalkgebirgsbach dar. Die "Au" ist wunderschön setzt sich aus Uferzonen mit Weiden - und Latschengebüschen, Schotterbänken im mehrfach verzweigten Fließgewässerkörper zusammen. Seitlich liegen mehrere Quellen mit kalktuffbildenden Laubmoosen (Cratoneuron commutatum).

Welche Pflanzen gibt es im Hinterautal?
Der hochalpine Charakter des gesamten Tales wird durch den kompakten plattigen Wettersteinkalk bestimmt, der vom Talboden (ca. 1100 m) bis hinauf zur höchsten Erhebung des Karwendelgebirges, der Birkkarspitze (2749 m) reicht. Zusammenhängende Waldbestände kommen hier nur am Unterhang, hauptsächlich auf Moränen vor. Bis in den Talraum hinab reichen von Schuttströmen durchzogene Legföhrenbestände. Talauswärts dominiert die Spirke (Pinus uncinata) die Sukzession zum Wald auf den dolomitischen Schuttfächern unter den Gleirschwänden. In diesem Bereich liegt am Hangfuß ein seichter Waldtümpel, der Kotwaldsee. Im Bereich des Lafatscher Hochlegers sind Lärchen - Zirbenwälder ausgebildet.

Bei der Mündung des Birkkarbaches, der in diesem Abschnitt unterirdisch fließt, hat sich eine ausgedehnte Schuttfläche entwickelt. Einige Bergahorn - Bäume wurden mehrere Meter tief bis zum Kronenansatz eingeschüttet. Der Bergahorn stellt eine der wenigen Baumarten dar, die in dermaßen dynamischen Standorten langfristig überleben können. Sehr gut sehen kann man dies am Ahornboden in der Eng.

Das ist der Weg vom Isarursprung zur Kastenalm
Die urige Kastenalm bietet im Sommer einen Ausschank mit Tiroler Küche, keine Übernachtungsmöglichkeiten

Welche Almen und Hütten gibt es im Hinterautal?
Trotz der Unzugänglichkeit befinden sich im Hinterautal im Karwendel einige Almen (Hinterödalm, Kastenalm, Lafatscher Alm, Kohler Alm und Hallerangeralm).
Am südlichen Ende der Kastenalm stürzt der Lafatscherbach über mehrere Felsabstürze zu Tal. Der größte Wasserfall erreicht eine Höhe von 60 - 70 Meter.

Südlich des Kastenalm - Hochlegers liegt ein kleines Feuchtbiotop mit einem Teich und einer Nasswiese. Das "See'le" mit Wollgras (Eriophorum angustifolium) und der seltenen Dreiblütigen Binse (Juncus triglumis), einer Pflanze der alpinen Flach - und Niedermoore, ist ein wichtiges Laichgewässer für Molche.

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