Innradweg - auf dem Radweg im Inntal

Beliebter Fernradweg in den Alpen
Jährlich fahren tausende Radfahrer durch das Inntal auf dem Innradweg. Der gesamte Inn Radweg ist über 500 Kilometer lang und erstreckt sich über seine Quelle an der Schweizer Grenze nach Tirol, Bayern und Oberösterreich. In der bayerischen Grenzstadt Passau endet der Radweg am Inn schliesslich.

Innradweg - empfehlenswerte Fahrradroute mit viel Sehenswürdigkeiten
Die Innradweg Route hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Fernradwege entwickelt. Auslöser dafür ist die wunderbare landschaftliche Kulisse, die gerade im Inntal zwischen Innsbruck und Kufstein besonders beeindruckend ist und dabei nicht einmal so viel Kraft auf dem Radsattel fordert. Schliesslich fliesst der Inn von Innsbruck bis Kufstein leicht talwärts, so daß sich die Höhenmeter in Grenzen halten, die man bergauf mit dem Fahrrad bewältigen muss. Meist rollt es gemütlich bergab, so daß man genügend Zeit hat, sich nebenbei die Landschaft und auch die vielen Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen der Gegenden im Inntal anzusehen.

In Innsbruck am Innradweg
Während der Inn an seinem Ursprung noch ein schmaler Bergbach ist, ist er im Inntal bei Innsbruck ein mehrere Meter breiter Fluss. Der Inn ist hier nicht mehr so klar, aber seine beruhigende Wirkung hat er sich erhalten. Früher war er nicht nur Anziehungspunkt für Urlauber und Ausflügler - im Mittelalter wurden auf dem Inn Güter transportiert. Es gab Plätten die auch innaufwärts gegen die Strömung von Pferden am Ufer gezogen wurden. Transportiert wurde Salz und auch Silber. Auf den Spuren dieser historischen Vergangenheit kann man nun am Radweg entlang des Inn radfahren. Gerade das Gebiet zwischen Innsbruck und Schwaz ist besonders geschichtsträchtig und reich an Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten am Innradweg
Besonders groß ist die Dichte an Sehenswürdigkeiten zwischen Innsbruck und Jenbach. Dafür sollte man ein bisschen mehr Zeit einplanen. Eigentlich wären es nur rund 35 Kilometer mit dem Rad zu fahren, also in einem Tag kein Problem. Jedoch gibt es so viele sehenswerte Dinge und bekannte Ferienziele, für die man mehr Zeit braucht. Hier die Wichtigsten: Der Innradweg ist direkt von der Innsbrucker Altstadt aus erreichbar und ausgeschildert. Parallel zum Inn wurde der Radweg gebaut.

Von ihm aus erreicht man von Innsbruck aus die historische Stadt Hall. Hall ist vom Innradweg einige Fahrminuten erreicht, die sich aber lohnen. Der historische Stadtkern mit seinen verwinkelten Gassen ist sehenswert. Wer mehr Zeit hat, kann sich auch die Münze Hall im Münzturm anschauen. Hier wurde das Silber aus Schwaz - nur wenige Kilometer innabwärts - zu Münzen verarbeitet.

Die Sache mit dem Silber sollte man sich danach 20 Kilometer innabwärts in Schwaz ebenso anschauen. Dort befindet sich das größte Silberbergwerk des Mittelalters. Auch heute kann man sich dies noch anschauen. Kleine Bergwerkszüge bringen Besucher in die Silberstollen hinein. Dies ist auch für Kinder ein tolles Erlebnis. Hier die Informationen über das Silberbergwerk Schwaz.

Vom Innradweg kommt man über eine Brücke direkt nach Schwaz in die Altstadt. Dort lohnt sich der Gang durch die historische Fußgängerzone und ein Stadtrundgang (ist beschildert). Vorbei an der Stadtpfarrkirche erreicht man auf der sogenannten "Silber Panorama Route" - einer beschilderten Variante des Innradweg, direkt das Silberbergwerk.
In Buch am Eingang des bekannten Zillertals kommt man wieder direkt auf die Hauptroute des Inntalradweg.

Wer noch Zeit hat, sollte nochmal vom Innradweg abweichen, um in Jenbach die historischenZüge zu besuchen. Von hier fährt die Achenseebahn an den Achensee und die Zillertalbahn nach Mayrhofen ins Zillertal. Auch lohnenswert ist das Schloss Tratzberg bei Jenbach (mehr über das Schloss in Tirol). Wer die Natur schätzt, fährt am besten noch weitere 3 Kilometer nach Stans zurück, um dort die bekannte Wolfsklamm anzuschauen.
Dann heisst es aber wieder auf den Fahrradsattel sitzen, um auf dem Inntalradweg über Rattenberg nach Kufstein zu fahren. In Jenbach endet das Karwendel, es beginnt das Rofangebirge.

Wer mit dem E-Bike auf dem Innradweg unterwegs ist, findet in diesem Bereich eine große Anzahl an Akkuwechselstationen.

Bademöglichkeiten am Innradweg
Wenn es im Sommerurlaub besonders heiss ist, wünscht man sich ein Bad herbei. Auf dem Innradweg kommt man an einer Bademöglichkeit direkt vorbei. Im Bereich zwischen Hall und Schwaz im Ort Terfens gibt es den Badesee Weisslahn. Hier kann man sich beim Baden abkühlen und nebenbei das Bergpanorama bestaunen. Danach geht es gleich wieder auf den Radsattel.

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