TRAUMHAFT WANDERN

Das Karwendel ist bestens für einen Wanderurlaub geeignet. Spaziergänge in den Bergen, Wanderungen mit der Familie, genussvolle Bergtouren und alpine Wanderungen. Für jeden die richtige Wandertour!

Hungerburgbahn im Karwendel

Hungerburgbahn Innsbruck – das neue Wahrzeichen der Hauptstadt der Alpen
Die Berge des Karwendel waren noch nie so nah: Nur 20 Minuten dauert es seit dem Neubau der Bahn vom Innsbrucker Stadtzentrum ins hochalpine Gelände des Karwendelgebirge

Mit der Hungerburgbahn ist die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck im Karwendel um eine Sehenswürdigkeit reicher. Geplant hat das Mammutprojekt die Stararchitektin Zaha Hadid. Seit 2007 ist die Bahn nun für alle Gäste und Einheimische freigegeben. Man gelangt direkt von den 560 Metern über dem Meeresspiegel gelegenen Stadtkern innerhalb von 20 Minuten in hochalpines Gelände. Durch die neuen Nordkettenbahnen öffnet sich dem Gast eine bisher nur schwer erreichbar gewesene Naturlandschaft.
 
Alpine Fusion – Mensch.Natur.Architektur
Die neuen Bahnen auf die Innsbrucker Nordkette zeigen in eindrucksvoller Weise das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Architektur – die alpine Fusion. „Die Verbindung zwischen Stadt und Natur mit dem Naherholungsgebiet Hungerburg und Nordkette wird von uns sehr stark thematisiert. Zudem hat die Nordkette viele Geschichten geschrieben, die erzählt werden müssen“, erklärt Nordpark-Geschäftsführer Thomas Schroll. Der Kontrast zwischen moderner Hungerburgbahn – von Stararchitektin Zaha Hadid geplant – und den historischen Baumann-Gebäuden der Nordkettenbahnen zeigt das optimale Zusammenspiel von Tradition und Moderne.
 
Die Talstation der Hungerburgbahn befindet sich beim Congress Innsbruck, etwa 200 Meter von der Altstadt entfernt. Dort steht eine der beiden 17,7 Meter langen und 2,4 Meter breiten Wagen. Im Wagen sind fünf komplett verglaste Kabinen mit einem Fassungsvermögen von jeweils 26 Personen (Gesamtkapazität 130 Personen pro Fahrt) eingebaut, die während der Fahrt einzigartige Panoramablicke ermöglichen. Die maximale Förderkapazität beträgt 1.200 Fahrgäste pro Stunde.
 
Von der Station Congress fahren die Wagen der Hungerburgbahn mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Metern pro Sekunde in den ersten Tunnel ein, der sich bis knapp vor die Station Löwenhaus zieht. Von der Station Löwenhaus fährt die Bahn in einer S-förmig geführten Schrägseilbrücke mit zwei rund 30 Meter hohen Pylonen über den Inn in den Weiherburgtunnel. Die Brücke stellt, wie die gesamten von Zaha Hadid geplanten Objekte der Hungerburgbahn, eine architektonische Meisterleistung dar. Sämtliche Konstruktionen sind Einzelstücke und kein Element wiederholt sich.
 
Im Weiherburgtunnel steuern die Wagen mit stetig zunehmender Steigung hinauf zur Station Alpenzoo. Die Neigung der Trasse weist hier eine Steigung von 46 Prozent auf. Die Fahrgäste spüren den großen Neigungsunterschied nicht. Hydraulische Stelleinheiten sorgen dafür, dass die Kabinen während der gesamten Fahrt in senkrechter Position bleiben. 
 
Die Station Alpenzoo erhebt sich sechs Stockwerke in den Himmel. Von hier aus kommt der Fahrgast direkt zum Alpenzoo, dem höchst gelegenen Zoo Europas mit mehr als 150 verschiedenen in den Alpen heimischen Tierarten. Auf der Bergstation der Hungerburgbahn nach etwa acht Minuten Fahrzeit angekommen, kann man sofort mit der im Dezember 2006 eröffneten Panorama Gondelbahn auf die Seegrube und weiter auf das Hafelekar fahren.
 
Nordkette - Sport, Erholung und Aussicht
Die Nordkette dient schon seit Jahren als Naherholungsgebiet für Einheimische und Touristen zugleich. Sie bietet für Sportbegeisterte ebenso viele Möglichkeiten wie für Gäste, die einfach die Natur und das unbeschreibliche Panorama genießen möchten. Der Berg ist im Winter ein Eldorado für Snowboarder und ambitionierte Skifahrer. Speziell die hochalpinen Skirouten wie die „Seilbahnrinne“ oder die „Karrinne“ mit über 70 Prozent Gefälle sind legendär. Zudem lockt der Skylinepark mit verschiedenen Rails, Boxen, Kickern und der 125 Meter langen Superpipe die Elite der Snowboarder und Freeskier aus der ganzen Welt.
 
Im Sommer bietet sich der Berg ideal für Kletterer, Wandern im Karwendel und Mountainbiken im Karwendel an. So ist beispielsweise der Innsbrucker Klettersteig mit Ausgangspunkt am Hafelekar ein lohnendes Erlebnis für ambitionierte Gipfelstürmer. Die herrliche Bergkulisse des Karwendelgebirge auf der einen Seite und der traumhafte Blick über Innsbruck und das Inntal auf der anderen Seite schaffen unvergessliche Eindrücke im Spannungsfeld von urbanem Raum und unberührter Natur. Für Wanderer bieten zahlreiche Almen im Nordpark urige und gesellige Einkehrmöglichkeiten. Die Eindrücke der Tiroler Bergwelt können aber auch bei einem erstklassigen Menü über den Wolken oder einem Cappuccino in den Restaurants auf der Seegrube oder am Hafelekar genossen werden.
 
Auch in kultureller Hinsicht hat der Nordpark einiges zu bieten. Das Hafelekar diente bereits mehrmals als Filmkulisse. Filmszenen für Filme wie „Sissy“, „Berge in Flammen“ oder „Die Geierwally“ wurden hier gedreht. Nur wenige Meter von der Bergstation am Hafelekar entfernt kann man die Geierwally-Hütte besuchen und so auch nach 50 Jahren den Original Schauplatz des legendären Filmes besichtigen. Die jeweiligen Filmaufnahmen und Drehorte werden ab nächstem Sommer am Hafelekar beschrieben und speziell die Wege zum Hafelekar-Kreuz und zur Geierwally-Hütte ganzjährig begehbar gemacht. Weitere Infos über die Filmlocation Karwendel.
 
Gratis-Parken in Tickets inbegriffen
Auch verkehrstechnisch wurde alles getan, damit die Gäste problemlos das Innsbrucker Naherholungsgebiet erreichen können. Ein großer Busparkplatz und zwei Tiefgaragen für PKWs stehen in unmittelbarer Nähe der Talstation zur Verfügung. In den Tickets vom Congress auf die Seegrube und aufs Hafelekar sowie den Tagesskipässen ist die Parkgebühr für die Congress- oder die Cityparkgarage bereits inkludiert. Das „Gratis-Parken“ gilt täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
 
Zudem wurden die Fahrpläne der öffentlichen Busse zeitlich und von der Streckenführung her an die Fahrzeiten der Hungerburgbahn angepasst, sodass eine bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist.
 
Für den Besuch des Innsbrucker Alpenzoos wurde ein spezielles Kombiticket geschaffen. Im Ticketpreis sind die Parkgarage, die Fahrt mit der Hungerburgbahn sowie der Alpenzoo-Eintritt inkludiert.
 
Sämtliche Stationen vom Congress bis hinauf ins Hafelekar sind behindertengerecht ausgeführt, sodass wirklich jeder die Fahrt auf 2.256 Meter Höhe genießen kann. Die Sektion I Hungerburg ist von Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 19:30 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 8:00 Uhr bis 19:30 Uhr in Betrieb.

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