Kristallwelten
Letzte Aktualisierung am von Markus Schmidt
Darum geht es auf dieser Seite:
Die Kristallwelten in Wattens
Was 1995 mit einem großen Echo begann, wird bis heute fortgeführt – und immer wieder umgebaut und verändert. Ob als hauchzarter Kristallstaub oder majestätischer Solitär, feurig glänzend oder mit sanftem Schimmer: Die Wandlungsfähigkeit von Kristallen ist unvergleichlich. Unter der Ägide des Multimediakünstlers André Heller, der das Konzept für diesen magischen Ort entwickelte, wächst der kristallene Schatz im Inneren des legendären Riesen kontinuierlich.
Als Besucher erlebst du eine magische Reise durch die sogenannten Wunderkammern, fantasievolle Räume, gestaltet von renommierten internationalen Künstlern. Durch den ikonischen Grünen Riesen betrittst du diese zauberhafte Welt.Gerade für Familien halten die Kristallwelten zahlreiche Entdeckungsmöglichkeiten bereit. Die Wunderkammern sind auch für Kinder faszinierende Orte, und im weitläufigen Parkbereich warten neben weiteren Kristallinstallationen ein vielseitiger Spielturm, ein verzweigtes Labyrinth, ein außergewöhnlicher Spielplatz und ein nostalgisches Karussell.
Erlebnisse in den Swarovski Kristallwelten
- Der Grüne Riese: Er markiert den eindrucksvollen Eingang zu den Wunderkammern.
- Einmalige Wunderkammern: Magische Räume, gestaltet von berühmten Künstlern, die das Thema Kristall auf ihre individuelle, fesselnde Weise interpretieren.
- Der weitläufige Park: Hier gibt es noch mehr spannende Kunstwerke zu entdecken, darunter die Kristallwolke – eine schwebende Installation aus rund 800.000 handgesetzten Kristallen über schwarzem Spiegelwasser.
- Angebote für Familien: Ein großer Spielturm, ein einzigartiger Spielplatz, ein Labyrinth und einKarussell.
Die Wunderkammern im Inneren des Riesen
Durch das Gesicht des Riesen gelangst du in das Innere der Swarovski Kristallwelten. Hier verstecken sich magische Wunderkammern, die Groß und Klein gleichermaßen begeistern. Schon das grüne Gesicht des Riesen ist ein echter Hingucker und lädt schon vor dem Eintritt dazu ein, die ersten Fotos zu machen – ein perfekter Start für deinen Besuch!
Direkt nach dem Eingang wartet die erste Wunderkammer auf dich: die Blaue Halle. Dort funkelt der größte jemals hergestellte Kristall der Welt: 40 cm im Durchmesser, 310.000 Karat (62 kg) Gewicht und genau 100 von Hand geschliffene Facetten. Direkt daneben in den Vitrinen gibt es die kleinsten Kristalle zu bestaunen. Sie sind nur 0,7 mm groß und haben trotzdem 17 präzise geschliffene Facetten. Unglaublich, wie sich diese herstellen lassen! Von hier aus führt dich der Weg durch weitere einzigartige Wunderkammern. Jede Kammer hält ihre eigenen Schätze und Überraschungen bereit. Jetzt heißt es staunen, entdecken und fotografieren. Hier zeige ich dir ein paar der Räume und meine persönlichen Highlights:
Magische Höhepunkte
- Im ersten Raum – Silent Light – heißt es: Warm anziehen. Hier herrschen das ganze Jahr über -10 Grad. Künstlicher Schnee rieselt von oben herunter und bedeckt so auch den Baum aus 150.000 Kristallen. Das glitzert und funkelt natürlich und wirkt ein wenig surreal.
- Einer der eindrucksvollsten Räume in den Kristallwelten ist der Kristalldom. Der Dom hat eine Kuppelform mit unzähligen Spiegeln, die einen in eine andere Welt zu ziehen scheinen. Hinter einigen Spiegeln verstecken sich noch künstlerische Objekte, die wie von Zauberhand auftauchen und wieder verschwinden.
- Richtig beeindruckend ist auch die Wunderkammer The Art of Performance. Hier sind viele Kostüme ausgestellt, die berühmte Künstler, Musiker oder Schauspieler schon getragen haben, wie Outfits von Lady Gaga, Elton John oder Madonna. Besonders interessant: Die Kostüme wechseln immer wieder, sodass es bei jedem Besuch Neues zu entdecken gibt!
- Am allermeisten beeindruckt dich vielleicht die momentan größte Wunderkammer: Pulse Voronoi. Die Idee dahinter ist faszinierend: Sie zeigt den Moment eines Urknalls, wenn ein Kubikmeter großer Würfel in 7.000 Einzelteile zerbricht, die sich im Raum verteilen. Die 7.000 Kristalle im Raum werden von pulsierenden Lichtern zum Funkeln gebracht – und den Rhythmus bestimmen die Herzschläge der Besucher. An fünf Sensoren im Raum kannst du deinen eigenen Herzschlag einbringen, sodass er Teil der Installation wird. Es fühlt sich an, als würdest du durch eine mythische Sternenwelt schweben.
Insgesamt spazierst du so durch die vielen verschiedenen Wunderkammern. Klänge, Musik und sogar verschiedene Düfte begleiten dich auf deiner Reise. Am besten planst du genügend Zeit ein, denn erst beim genauen Hinsehen und Zuhören lassen sich die kleinen, versteckten Details in den Kunstwerken entdecken. Jede Wunderkammer verfügt außerdem über eine Infotafel mit Touchscreen, auf der du mehr über die Kunstwerke erfahren kannst. Nicht jeder Raum wird dich gleichermaßen ansprechen, aber das ist ja auch normal bei Kunst. Es ist auf jeden Fall sehr faszinierend und immer wieder überraschend.
Der Park und seine Attraktionen
Mit dem Ticket für die Kristallwelten kommst du auch in den weitläufigen Park. Und auch hier gibt es noch einiges zu sehen und zu erleben. Gleich ins Auge fällt die Kristallwolke über dem Spiegelteich. 800.000 kleine Kristalle sind zu schwebenden Wolken zusammengesetzt. Sie funkeln und glitzern über dem schwarzen Spiegelteich. Für einen noch intensiveren Eindruck kannst du über einen abfallenden Pfad in die Mitte des Teichs gehen. So stehst du direkt unter den funkelnden Wolken, die sich je nach Wetter mehr oder weniger im Wasser spiegeln. Ein märchenhafter Anblick.
Spielturm und Spielplatz in den Swarovski Kristallwelten
Die Kinder zieht es natürlich ziemlich schnell zum Spielturm. Hier heißt es Schuhe aus und Anti-Rutschsocken anziehen – du kannst eigene mitbringen oder direkt vor Ort ein Paar kaufen. Über vier Ebenen geht es im Spielturm nach oben. Aus Sicherheitsgründen sind einige Bereiche für Kinder unter einer bestimmten Körpergröße oder einem bestimmten Alter gesperrt. Das Kletternetz, das sich über alle vier Etagen zieht, ist beispielsweise für die Kleinsten zu gefährlich. Trotzdem ist für jedes Alter etwas dabei: Balancieren auf den Holzbalken im Niedrigseilgarten, Rutschen in der Röhrenrutsche von einem Stockwerk ins nächste, Hüpfen auf den Trampolinen oder das Besteigen des rutschigen Holzhügels. Schaukelliegen, kleine Verstecke sowie Schiebepuzzle und Tiermemorys an den Wänden sorgen für jede Menge Abwechslung und Spielspaß.
Neben dem Spielturm befindet sich der große Spielplatz. Bei einem Besuch im Winter ist er aus Sicherheitsgründen gesperrt. Aber in den Sommermonaten können Kinder hier richtig toll spielen. Besonders spannend sind die verschiedenen Holzkugelbahnen, die unbedingt ausprobiert werden sollten. Die Kugeln kannst du an einem Automaten kaufen. Die Bahnen sind abwechslungsreich gestaltet und bieten unterschiedliche Elemente – zum Beispiel Trichter, Loopings oder kleine Glocken. Teilweise müssen die Kugeln springen und hoffentlich wieder in der richtigen Bahn landen – das sorgt für jede Menge Spaß! Nebenan wartet an warmen Sommertagen ein abwechslungsreicher Wasserspielplatz mit Wasserspirale, Wasserrad und kleinen Wasserschüsseln. Auch am Spielplatz selbst gibt es viele Möglichkeiten zum Klettern und Balancieren, sodass Kinder jeden Alters beschäftigt werden und sich richtig austoben können.
Labyrinth und magisches Karussell
Direkt neben dem Spielplatz geht es hinein in das Labyrinth. Von oben – vom Aussichtspunkt im Park – kannst du erkennen, dass es die Form einer Hand hat. Findest du die Mitte und entdeckst, was sich dort verbirgt? Das Labyrinth ist nicht allzu schwierig und auch nicht riesig, trotzdem macht es großen Spaß, den Weg durch die Hecken zu suchen. Zum Abschluss deines Besuchs ist die Fahrt mit dem Karussell ein echtes Highlight. Der spanische Designer Jaime Hayon hat ein nostalgisches, klassisches Karussell erschaffen. Außen funkeln wieder jede Menge Kristalle – genau genommen 15 Millionen! Die fantasievollen Figuren sind in Schwarz-Weiß gehalten. Besucher können ohne Aufpreis mitfahren und die ruhige Fahrt auf den leicht bewegenden Figuren genießen – ein perfekter Abschluss für alle.
Anreise und praktische Hinweise
Die einfachste Anfahrt erfolgt über die Inntalautobahn. Wattens liegt ganz in der Nähe der Landeshauptstadt Innsbruck und verfügt über eine eigene Autobahnausfahrt. Egal, wo du deinen Urlaub verbringst – die Swarovski Kristallwelten sind gut erreichbar. Sei es als Ausflug während des Urlaubs, bei der Heimfahrt oder auf der Durchreise von Nord nach Süd, zum Beispiel nach Italien ans Meer. Von der Autobahnausfahrt Wattens bist du in nur etwa vier Minuten am Ziel. Die Zufahrt zu den Swarovski Kristallwelten ist gut ausgeschildert. Dank der schnellen Anbindung lohnt sich übrigens auch ein Tagesausflug ab München.
Dauer des Besuchs, Barrierefreiheit und weiterführende Informationen
Plan für deinen Besuch auf jeden Fall genug Zeit ein! Für die Besichtigung der Wunderkammern solltest du etwa eine bis eineinhalb Stunden einplanen. Im Park mit Spielturm und Spielplatz bist du je nach Wetter noch einmal mindestens ein bis zwei Stunden unterwegs.
Die gesamten Swarovski Kristallwelten sind barrierefrei gestaltet. Zwar gibt es zwischen den Wunderkammern manchmal Treppen, aber diese lassen sich bequem mit dem Aufzug überwinden. Im Park findest du breite Wege, die ideal für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen sind. Hunde dürfen allerdings nicht mit.
Die Swarovski Kristallwelten werden regelmäßig erneuert, sodass sich ein Besuch auch nach ein paar Jahren lohnt – es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Du kannst ein Online-Ticket nutzen, um dich nicht an der Kasse anstellen zu müssen.
–> viele Bilder und mehr Informationen gibt’s in diesem Beitrag: Swarovski Kristallwelten mit Kindern
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