LaVita Film im Karwendel

laVita unterwegs im Karwendel
Hier gibt es 125 Gipfel über 2.000 Meter, auf denen von der Kreuzotter bis zum Steinadler jede Menge selten gewordene Tiere leben. Und auch die Flora ist - nicht zuletzt mit ihren Buckelwiesen - etwas ganz Besonderes: Das Karwendel ist nicht nur ein mächtiges Gebirge, sondern auch eines der schönsten Wandergebiete Bayerns!

Doch kaum einer von den Wanderern und Bergsteigern kommt wohl auf die Idee, das genauer unter die Lupe zu nehmen, was es hier wohl am meisten gibt: die Steine. Moderator Tobias Ranzinger hat sich diesmal für laVita auf eine besondere, eine steinerne Mission begeben. Und eines hat er schnell gelernt: Auch wenn Kiesel und Co hier im Karwendel auf den ersten Blick völlig unspektakulär aussehen, so haben sie doch oft eine absolut atemberaubendes „Innenleben“ – und zwar sowohl optisch als auch akustisch.
Vera und Josef Karner sind im Karwendel immer mit dem Rucksack unterwegs – und am Ende der Wanderung wiegt dieser dann auch mal gut und gerne 50 Kilogramm. Warum?

Die beiden finden hier mit dem Blick auf den Boden immer wahre Schätze. Schätze, die anderen verborgen bleiben. In einem ganz normalen Kiesel sehen die Karners grünen Schiefer, Granat oder eine Koralle herausleuchten, die ungefähr 220 Millionen Jahre alt und damit ein Relikt aus der Zeit der Dinosaurier ist. Da staunt Tobias Ranzinger nicht schlecht, vor allem als er sieht, was aus den Steinen wird, wenn Josef Karner seinen Diamantschleifer ansetzt. Doch nicht nur am Fuße des Karwendels in der Isar finden sich solche Steinschätze: Der Moderator ist völlig platt, als ihm Josef Karner einen versteinerten urzeitlichen Tintenfisch vor die Nase hält – in etwa 2.000 Metern Höhe!

Hier war ehemals eben Meeresboden, der durch die Alpenfaltung hochgeschoben wurde, erklärt der Steinexperte. Die Witterung erledigte dann den Rest und legte den Tintenfisch quasi direkt vor die Füße der drei Wanderer.

Doch die Steine des Karwendels können auch noch etwas anderes – Musik erklingen. Musiktherapeut Karl Michael Ranftl kam zufällig darauf, dass sich mit den Kieseln der Isar auch vortrefflich musizieren lässt. Mehrmals im Jahr gibt er ein Kieselkonzert. Und mit Tobias Ranzinger macht er sich auf die Suche nach dem letzten Stein für seine Tonleiter – damit er Beethovens „Ode an die Freude“ auf seinem Steinxylophon fehlerfrei spielen kann.  
Nach diesem ereignisreichen Tag im Karwendel ist dem Moderator eines ganz klar: Steine sind nicht nur Materie. Steine sind lebendig.
In der Dokumentation des Bayerischen Fernsehen erfahren Sie mehr über Land und Leute im Karwendel.

Außerdem in laVita:
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