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Achenpass

Der Achenpass in Bayern

Höchster Punkt am Achenpass - 941 Meter über dem Meer
Höchster Punkt am Achenpass – 941 Meter über dem Meer

Der Achenpass ist die direkte Straßenverbindung vom Tegernsee an den Achensee. Obwohl die Strecke sehr kurvenreich ist, ist es eine der vielbefahrenen Straßen in den Alpen. Das liegt zum einen an der landschaftlichen Schönheit, zum anderen am günstigen Preis: Wenn du über den Achenpass an den Achensee fährst, brauchst du keine Maut bezahlen. Würdest du über die Autobahn fahren, wäre eine Maut fällig. Für viele Achensee-Urlauber das Argument schlechthin. Für die Anwohner entlang der Straße ein unangenehmer Umstand. Ich persönlich fahre gerne über den Achenpass, um die Berge und Hütten dieser Gegend zu erleben. Über den Pass, was es zu beachten gibt und wie man diese Landschaft erleben kann, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

Grenzübergang Achenpass

Der kleine Weiler Stuben am Achenpass
Der kleine Weiler Stuben am Achenpass

Vom Tegernsee kommst du via Kreuth und Wildbad Kreuth auf der B307 zum Achenpass. Der höchste Punkt am Pass liegt auf 941 Metern Seehöhe. Nur wenige Häuser sind hier oben. Es ist die Siedlung Stuben. Sie gehört zu Kreuth. Danach geht es auf der Straße aus Bayern hinunter nach Tirol. Wenige Meter unterhalb befindet sich die Staatsgrenze. Dann erreichst du die Kaiserwacht. Die B307 biegt hier links ab und führt hinüber zum Sylvensteinsee. Ab der Kaiserwacht bekommt die Achenpass-Straße einen neuen Namen, in Tirol heißt sie B181. Unterhalb der Kaiserwacht – in Richtung Achenkirch – ist der offizielle Grenzübergang. Wenn kontrolliert wird, dann hier.

Der Achenpass ist ganzjährig kostenlos zu befahren.

Vom Achenpass in Richtung Tirol
Vom Achenpass in Richtung Tirol

Achenpass Schneeketten

In den Wintermonaten besteht bei Schneefall eine Schneekettenpflicht am Achenpass. Bitte halte diese auch ein! Selbst wenn du vom Tegernsee ohne Schneeketten auf den Pass hinauffahren könntest, das steile Stück kommt auf der anderen Seite hinunter Richtung Tirol. Hier solltest du keinesfalls auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen kommen. Zum Gefälle kommen starke Kurven dazu… Die maximale Steigung der Straße beträgt 12%. Also bitte an die Schneekettenpflicht halten. Nimm im Winter deine Schneeketten mit und montiere sie, wenn die Beschilderung bei entsprechenden Verhältnissen dies anzeigt. Soweit ich weiß, herrscht keine generelle Schneekettenpflicht im Winter – sondern nur bei entsprechenden Verhältnissen. Hier kannst du einen Blick in die Straßen-Webcams werfen. Sie zeigen die Achensee-Straße in Achenkirch am Achensee.

Mit Bus und Fahrrad

Du mußt nicht zwingend mit dem Auto fahren. Mitten auf der Passhöhe im Weiler Stuben gibt es eine Bushaltestelle für den öffentlichen Bus. Es verkehrt die Buslinie 9556. Rennradfahrer nutzen die Straße, obwohl es baulich getrennt einen Radweg gibt. Am höchsten Punkt des Passes ist ein kleiner Parkplatz für Wanderer, hier ist auch die Haltestelle. Du findest das alles in dieser Google Karte.

Interessant zu wissen & Ausflugstipp

Sehenswerte Altstadt in Hall in Tirol
Sehenswerte Altstadt in Hall in Tirol

Der Pass ist schon seit vielen Jahrhunderten in Betrieb. Während früher die Leute zu Fuß und mit Kutschen auf Pfaden und Karrenwegen unterwegs waren, begann man wohl 1495 mit dem Bau der heutigen Straße. Der Übergang von Tirol nach Bayern war wohl sehr wichtig, weil das Salz aus dem Halltal nach München geliefert wurde. Unter großer Anstrengung holte man das Salz aus dem Karwendel, wo es in Hall in Tirol gesiedet wurde. Das fertige Salz ging dann von hier auf die Reise. So wurde Hall in Tirol reich und entwickelte sich prächtig. Du kannst heute noch die malerische Altstadt besuchen. Sie ist übrigens die größte Altstadt in Tirol, größer als das wenige Kilometer entfernte Innsbruck. Im Halltal gibt es den Soleweg – ein Lehrpfad über die Salzgewinnung. Bei den Herrenhäusern tauchst du ein in die Geschichte von Tirol – und kannst sogar in einen Salzstollen hinein (ohne Eintritt!):

Am Achenpass wandern

Am Buchstein: Zur Tegernseer Hütte wandern
Am Buchstein: Zur Tegernseer Hütte wandern

Rund um den Pass ist die Gegend der waldreich. Wenn du etwas sehen willst, musst du nach oben auf einen Gipfel. Die bekannteste Gipfel – Wanderung führt auf den Buchstein bzw. Rosstein. Die beiden Berge liegen direkt nebeneinander. Das Felsmassiv beherbergt die Tegernseer Hütte. Sie ist weit über das Tegernseer Tal hinaus bekannt. Hier die Beschreibung der traumhaften Wanderung – die du besser nicht in der Hauptsaison am Wochenende unternehmen solltest!

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