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Geschichte Lamsenjochhütte

Geschichten zur Lamsenjochhütte in Tirol

Fantastische Lage: Die Lamsenjochhütte unterhalb der Lamsenspitze im Karwendel
Fantastische Lage: Die Lamsenjochhütte unterhalb der Lamsenspitze im Karwendel

Die Lamsen gibt es seit 1908
„BIN GEWESEN ALLES RUINIERT AUF LAMSEN – WASTL“ Ein Telegramm vom legendären „Lamsenwastl“ mit diesem dramatischen Text erreichte am 11. März 1908 die Vorstandschaft der Sektion Oberland und besiegelte, was Tourengeher bereits zwei Tage vorher gemeldet hatten: Die erste Lamsenjochhütte, gerade eine Saison in Betrieb, war von einer Staublawine mitgerissen und komplett zerstört worden.

„Doch nicht lange galt es, das Chaos auf dem Lamsenjoche zu schauen“, vermerkt der Chronist. Bereits vier Wochen später beschloss die Generalversammlung am 7. April 1908 einstimmig den Wiederaufbau. Unter Federführung des Hüttenreferenten Dr. Carl Lehmann wurde der Beschluss sofort in die Tat umgesetzt. Nach der Grundsteinlegung am 12. Juli
konnte bereits am 20. September 1908 die Hebeweinfeier (Richtfest) begangen werden.

Die günstige Witterung im Herbst gestattete ein langes Arbeiten, am Kirchweihtag war der Bau komplett unter Dach und Fach. Die Einweihung der Hütte am 26. und 27. Juni 1909 war ein großes Ereignis, das Interesse der Münchner Bevölkerung so groß, dass der fahrplanmäßig erst vom 1. Juli an zwischen Schwaz und München verkehrende
Zug vorzeitig in Verkehr gesetzt wurde, um die zahlreichen Bergsteiger zu
den Feierlichkeiten zu bringen.

Das Ehepaar Kofler, das bereits die erste Hütte bewirtschaftet hatte, zog wieder hinauf und sollte der Sektion bis 1938 als Hüttenpächter erhalten bleiben. Die Familie Kofler bewirtschaftet nun das Alpengasthof Eng am Ahornboden.
Weitere Informationen zur Lamsenjochhütte.