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Bergbau Karwendel

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Der Bergbau im Karwendel

Das Karwendelgebirge und dessen Umgebung ist schon seit Jahrhunderten mit dem Bergbau verwurzelt. Im Karwendel selbst wird heute noch das Tiroler Steinöl gefördert. Im Mittelalter war es vor allem der Salzbergbau und Silberbergbau, der Arbeit in diese Region brachte – mit weitreichenden Wirkungen.

So ist zum Beispiel überliefert, daß der Salzabbau im Halltal im Karwendel nicht nur die Menschen rund um Hall ernährt hat. Die Orte Ehrwald und Lermoos gehen auf diese Zeit zurück, da dort Umschlag und Handelsort des Haller Salzes war. Um 1230 wurde mit dem Salzbergbau begonnen. Später wurden die Erz- und Silbervorkommen entdeckt. Beim Silberbergbau von Schwaz spricht man sogar von der „Muater aller Bergwerke“. In der damaligen Zeit war der Silberbergbau in Schwaz weltweit der Größte.

Um 1500 wurde hier der Silberbergbau begonnen. In Hall wurde das Silber dann teilweise zu Münzen verarbeitet. Mit dem Silber finanzierten die Fugger nicht nur sich selbst, sondern auch Kriege. Der Abbau vom Silber und Erz machte Schwaz reich und groß.

Kleinere Bergbautätigkeiten gab es zudem im Lafatscher oberhalb von Hall. Ebenso in Mittenwald, wo geringe Mengen an Silber und Gold gefördert wurden.

An der Universität Innsbruck gibt es einen Spezialforschungsbereich, der sich mit der Geschichte des Bergbaus in Tirol und seinen angrenzenden Gebieten und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft auseinandersetzt.

http://www.uibk.ac.at/himat/

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