Die Wanderregeln bei Kühen am Berg

Vorsicht Kuh - Was man auf den Almwanderwegen beachten sollte
Wenn ob man im Tirol Urlaub oder Bayern Urlaub auf die Almen im Karwendel wandert, trifft man in den Sommermonaten auch immer wieder auf Weidevieh. Zwischen Juni und September sind vor allem Kühe, Pferde oder auch Ziegen auf den Almen.
Sie sind aber nicht zur "Unterhaltung" der Wanderer hier oben und es ist auch kein "Streichelzoo". Die Tiere finden auf den Almwiesen ihr Futter und möchten das ohne Menschen. Normalerweise sind sie sowieso scheu und wenden sich von Wanderern ab.

Wenn aber Wanderer auf sie zugehen oder sie durch eine unbewusste schnelle Bewegung in Bedrängnis bringen, verteidigen sie sich. Auch mitgeführte Hunde können Weidetiere zu einer Verteidigung aufrufen.

Regeln auf der Almwiese
Deswegen sollte man auf einer Almweide mit Kühen unbedingt ein paar grundlegende Regeln beachten:

1) Immer auf dem Wanderweg bleiben, nicht quer und weglos über eine Almwiese wandern. Die Kühe gewöhnen sich daran, dass auf einem festgelegten Weg Menschen vorbeiwandern.

2) Nicht aktiv auf Kühe zuwandern. An Kühen ist immer mit Abstand vorbeizuwandern.

3) Kühe und vor allem die jungen Kälber nicht streicheln oder gar füttern. Wenn die Mutterkuh in der Nähe ist, kann es zu einer Verteidigungshaltung kommen.

4) Wenn eine Tierherde unruhig ist, vor dem Betreten des abgezäunten Bereichs abwarten und nochmal ausser Sichtweite gehen. Vielleicht eine kurze Pause einlegen und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal probieren.
Das gilt auch, wenn die Kühe einen fixierten Blick auf die Wanderer werfen. Vielleicht kann man einen Umweg wandern, wo man den Kühen nicht so nahe kommt?

Regeln, wenn man mit Hund über Almwiesen wandert
1) Hunde nie frei auf den Almwiesen laufen lassen! Sie können in den Augen von Kühen eine Gefahr darstellen. Deshalb bitte unbedingt anleinen. Ein Hund sollte niemanls eine Herde jagen oder auch Jungtieren zu nahe kommen. Abwehrreaktion der Mutter!

2) Sollte ein Rind oder eine Herde auf einen angeleinten Hund losgehen wollen, ist der Hund sofort abzuleinen. So bringt sich der Hund schnell selbst  ausser Reichweite der Kuh.
In diesem Moment sollte auch der Hundehalte möglichst schnell den Gefahrenbereich verlassen und hinter die Weideabzäunung.

Verhalten im äusserten Notfall
Lässt sich trotz aller Vorsichtsmassnahmen eine Kontakt nicht vermeiden, ist trotzdem keine Panik angesagt: Bewahren Sie Ruhe und laufen Sie nicht schnell davon.
Im absoluten Notfall gibt man mit einem Stock einen Schlag auf die Nase. Gleichzeitig sollte man rückwärts aus dem Gefahrenbereich gehen, niemals dem Tier dem Rücken zukehren und im Auge behalten.

Was man noch beim Wandern beachten sollte?
Hier unsere Tipps zur richtigen Wanderausrüstung
und die allegmeinen Regeln zum Bergwandern.

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