Der Karwendelmarsch

Was ist der Karwendelmarsch?
Es gehört viel Ausdauer dazu und genügend Training, um den Karwendelmarsch zu schaffen. Der Karwendelmarsch: Eine lebende Legende, möglichst schnell durch das Karwendel von Scharnitz in die Eng zum Ahornboden und nach Pertisau zu laufen. Es sind 52 Kilometer an einem Stück zu laufen! Der Karwendelmarsch durch das Karwendel ist alles, nur nicht gewöhnlich für einen Sommerurlaub.

Die Geschichte des Karwendelmarsch
Der Klassiker ist zurück: Rund 1000 Teilnehmer wanderten, walkten und liefen im letzten Jahr beim Karwendelmarsch gemeinsam von Scharnitz nach Pertisau am Achensee. Neben den Familienbanden quer durch das Karwendel steht die Massenveranstaltung aber unter einem ganz besonderen Zeichen: der neue Karwendelmarsch setzt nämlich auf Nachhaltigkeit.

Das Schutzgebiet des Naturpark Karwendel soll deshalb nicht nur als Kulisse für diesen Event genutzt, sondern erlebbar gemacht werden. Mit Hilfe von Infopoints entlang der Strecke sollen die Teilnehmer auf die Schönheit und Besonderheiten dieses einmaligen Ambientes aufmerksam gemacht werden. Sport ganz im Zeichen der Natur und dem Schutz der Ressourcen - ein guter Neuanfang für den Klassiker, der auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann:

1969 zum ersten Mal ausgetragen, wurde der Marsch schnell zum Fixum im Veranstaltungskalender der Tiroler Wanderszene. Doch nach 19 Austragungen war Schluss, die gemeinsame Weitwanderung wurde auf Eis gelegt. Erst das Engagement der Brüder Tschoner ebnete den Weg für einen Neuanfang und den Beginn einer erfolgreichen Serie: Denn auch heuer findet der beliebte Marsch für Läufer und Wanderer wieder statt. Am 28. August um 6 Uhr früh wird der Startschuss durch die Straßen des Ortes Scharnitz hallen, dann werden sich Genusswanderer, Nordic Walker und Läufer gemeinsam auf den Weg machen.

Vorbei an steilen Felswänden, bunten Bergwiesen und urigen Almhütten wird Kilometer um Kilometer zurückgelegt, bis schließlich hinter der letzten Biegung Pertisau am Achensee auftaucht. Zwei Distanzen stehen für die Teilnehmer zur Auswahl - und wer die 35 bzw. 52 Kilometer schließlich bewältigt hat, kann mit Recht stolz auf sich sein! Einen Überblick finden Sie auf der Karwendelgebirge Karte.

Geschichte des Karwendelmarsch: Wie die Zeit vergeht...
Und wenn sich die Sportler dann im Ziel über ihre Erfolge freuen, dann schwelgt Horst Schneider in Erinnerungen: Der Scharnitzer war nämlich beim ersten Marsch im Jahr 1969 dabei - und wurde unter den Läufern Dritter. „Heute ärgere ich mich, dass ich nicht ein bisschen schneller gelaufen bin, ich hätte gewinnen können", schmunzelt der Scharnitzer. Schneider war damals top trainiert, ging langlaufen und lief jeden Tag etliche Kilometer. Der Muskelkater nach den 52 Kilometern ist ihm jedoch nicht erspart geblieben.

Trotzdem erinnert sich der heute 70-jährige noch gerne an diesen Lauf: „Es war ein tolles Erlebnis". 2009 war Horst Schneider wieder dabei - als freiwilliger Helfer der Bergrettung Scharnitz hat er die Läufer und Wanderer unterstützt. Auch heuer wird er wieder an der Strecke stehen: denn der Karwendelmarsch und er gehören einfach zusammen.
Eine enge Verbindung mit dem legendären Marsch spürt auch Sigi Pilser: Nicht laufend, sondern organisatorisch hat er ihn 1969 gemeistert.

Der Innsbrucker hat gemeinsam mit vier Kollegen den ersten Karwendelmarsch auf die Beine gestellt. „1200 Teilnehmer waren damals am Start, das hat uns selbst überrascht", erinnert er sich. Die Strecke quer durch die traumhafte Bergkulisse lockte damals nicht nur viele Einheimische, sondern auch Bayern und Südtiroler an", weiß Pilser. Insgesamt zehn Jahre lange organisierte Pilser den beliebten Bergmarsch. In dieser Zeit hat er allen Widrigkeiten getrotzt, nur einmal musste er sich dem Schnee geschlagen geben und die Strecke verkürzen, erzählt er. In seinem letzten Jahr im Organisationskomitee brachen alle bisherigen Teilnehmerrekorde: 4098 Besucher marschierten damals mit.

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