TRAUMHAFT WANDERN

Das Karwendel ist bestens für einen Wanderurlaub geeignet. Spaziergänge in den Bergen, Wanderungen mit der Familie, genussvolle Bergtouren und alpine Wanderungen. Für jeden die richtige Wandertour!

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Wandern, Kultur und Tradition: Die schönsten Sehenswürdigkeiten im Karwendel.

Geschichte Ahornboden

Bereits im 10. Jahrhundert wurde der Ahornboden als Weidefläche genutzt. Andere Bäume wie Fichte, Tanne oder Buche wurden gefällt. Lawinen Steinschläge und Muren sezten dem Bergwald zu.  Während des 30-jährigen Kriegs wurde die Almfläche am Ahornboden nicht genutzt. Dadurch konnten die Bergahorne anfangen zu wachsen. Dadurch daß keine Kühe weideten konnten die kleinen Pflanzen größer werden und wachsen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Ahornboden durch Muren stark beeinträchtigt und verwüstet. 1927 wurde der große Ahornboden zum Naturdenkmal erklärt. Die Blätter der Ahornbäume dienten den Almkühen damals teilweise als Futterersatz. Im Jahrzehnt 1960 kam es erneut zu starken Vermurungen am Ahornboden. Auch das Almdorf Engalm hatte darunter zu leiden. Als Konsequenz wurde der noch junge Rissbach aus dem Engergrund heraus 1963 verbaut.
Ahornbäume, die aus diesem Grund gefällt werden mussten wurden untersucht. Es wurde ein Alter von 336 Jahren festgestellt. Dies deutet darauf hin, daß die Theorie stimmt, daß der große Ahornboden aufgrund des 30-jährigen Kriegs entstanden ist. 1988 wurde der Ahornboden vom Land Tirol als Landschaftsschutzgebiet Großer Ahornboden ausgewiesen.

Erhaltung des Ahornboden
Seit der Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet, wird der Ahornboden und die Ahornbäume besonders gepflegt. Man macht sich auch Gedanken um die Erhaltung, schliesslich dauert es Jahrzehnte, bis ein Ahornbaum eine gewisse Größe erreicht. Es werden neue Ahornbäume nach einem genauen Plan nachgepflanzt. Nicht überall wachsen die Ahornbäume und vor allem muss es ein Ahornbaum mit dem richtigen Samen sein. Ahornbäume, die nicht aus den Samen der Bergahornbäume gezüchtet wurden, sind nach dem Einsetzen wieder eingegangen. Es befinden sich laut einer Zählung 2218 Bergahorne am Ahornboden, davon sind 375 Bäume schon abgestorben.

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