Wandern im Urlaub

Wandertage im Karwendel

Über die Engalm im Karwendel (Tirol)

Die Bauern der Engalm erzählen über die Engalm

Kultur und Sehenswürdigkeiten im Karwendel

Wandern, Kultur und Tradition: Die schönsten Sehenswürdigkeiten im Karwendel.

Winter 2012/2013: Gratis Skikurs

Familienurlaub Winter in Österreich: Kostenloser Skikurs für Kinder in TIROL. Aufgrund des großen Erfolges auch im Winter 2012/2013

Baum des Jahres 2009: Bergahorn

Bild vom Bergahorn, dem Baum des Jahres 2009 im großen Ahornboden in der Eng (Karwendel, Tirol)

Bergahorn ist Baum des Jahres 2009

Der Berg-Ahorn - Acer pseudoplatanus L. ist der Baum des Jahres 2009. Die Wahl des Bergahorns zum Baum des Jahres 2009 gab Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume, am 15.10.08 in Berlin bekannt. Alljährlich wählt das „Kuratorium Baum des Jahres“, der Fachbeirat der Stiftung, eine Baumart zum „Baum des Jahres“.

Das größte Vorkommen von Bergahorn findet sich in den Alpen. Genauer gesagt in der Silberregion Karwendel (Tirol) am sogenannten "Großen Ahornboden". Das Naturdenkmal ist eine Hochebene mit vielen Bergahornbäumen, die bis zu 600 Jahre alt sind.
Nur durch die konsequent schonende Pflege und Nutzung der Almwiesen von den Enger Bauern wird der Erhalt und Weiterbestand des Großen Ahornbodens gesichert. Im Sommer finden hier ca. 500 Rinder rund um das Almdorf ihr Futter. Die Milch wird direkt auf der Alm in der eigenen Käserei zu Bergkäse und Butter verarbeitet. Der Enger Bergkäse wurde bereits mehrfach bei der internationalen Käsiade mit Gold ausgezeichnet.

Reinhold Messner übernimmt Patenschaft

Der bekannte Alpinist Reinhold Messner übernimmt die Schirmherrschaft für den Berg-Ahorn, den Baum des Jahres 2009.

Reinhold Messner: "Ich liebe den Berg-Ahorn wegen seiner urwüchsigen Form und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte.
Bei mir zuhause in Juval freue ich mich täglich über zwei junge Berg-Ahorne"

Informationen zum Bergahorn

Die meisten Bergahornbäume stehen am Großen Ahornboden im Tiroler Karwendel

Herr der Berge - Baum der Berge
Die Alpen sind die Region, wo der Berg-Ahorn am eindrücklichsten unter Beweis stellt, dass er seinen Namen zu Recht trägt. In der Silberregion Karwendel, wö das größte Vorkommen Europas ist, ist er noch auf fast 2000 Meter als halbwegs wohlgeformter Baum zu finden. Eine große Ansammlung von Bergahornbäumen finden sich am kleinen Ahornboden, unweit der Falkenhütte. In den Kalkalpentälern bildet er in Höhen, in die die Buche nicht mehr vordringen kann, sogar vereinzelt reine Waldbestände.
Der bis zu sechshundert Jahre alt werdende Berg-Ahorn spielt in vielen Bergortschaften eine kulturgeschichtlich ähnliche Rolle wie die Eiche oder die Linde in den flacheren Ortslagen.
Auch im übrigen Europa ist der Berg-Ahorn natürlicherweise ein Baum der Bergwälder – von den Kantabrischen Bergen im Nordwesten Spaniens bis hin zu den Karpaten im Osten und vom Harz im Norden bis in die südlichen Apenninen. In den deutschen Mittelgebirgen prägt er vor allem zusammen mit der Esche und der Berg-Ulme die feuchten Schlucht- und Blockhaldenwälder.
Die vegetationskundlich offizielle Nordgrenze seiner natürlichen Verbreitung verläuft am nördlichen Rand der Mittelgebirge. Doch längst fühlt sich der Berg-Ahorn auch im platten norddeutschen Land ausgesprochen wohl – nicht nur als Park- und Straßenbaum oder als Feldgehölz, sondern auch als Waldbaum. Gefördert durch den Menschen hat er sich bis nach Südschweden und weit nach Osten bis tief ins europäische Russland hinein ausgebreitet. In Dänemark beispielsweise wurde er im 17. Jahrhundert kultiviert und ist dort dann verwildert. Selbst übers Meer wurde er verschleppt, so dass der Berg-Ahorn heute auch in England, Irland, Nordamerika und sogar in Chile vorkommt.

Süß-saftiges
Der Zuckergehalt im Saft des Berg-Ahorns liegt im Zeitraum vor dem Blattaustrieb mit 1 – 3 Prozent vergleichsweise hoch, aber damit immer noch deutlich geringer als bei seinem Vetter, dem Zucker-Ahorn in Nord-Amerika, der bis auf 8 % Saccharosegehalt kommt. Doch vor etwa zweihundert Jahren, als der Sklavenaufstand auf der Zuckerinsel Haiti und die Napoleonische Kontinentalsperre den Preis für Rohrzucker ins Unbezahlbare steigerten, wurde auch hier in Europa versucht, eine Ahorn-Zuckerproduktion zu etablieren. Im Berliner Tiergarten, im Wiener Prater und in vielen Orten mehr wurden die ersten größeren Experimente dazu durchgeführt. Letztlich ist daraus jedoch nie etwas geworden, weil zur gleichen Zeit die Zuckerrübe aus der Runkelrübe gezüchtet wurde, die weitaus höhere Zuckerausbeuten garantierte.

Dass der Saft des Ahorns mehr Zucker enthält als die meisten anderen heimischen Baumarten, bekommt man auch im Frühsommer zu spüren, wenn unzählige Blattläuse den nur teilweise verdauten Zuckersaft (Honigtau) verspritzen und alles unter der Krone des Berg-Ahorns mit einem klebrig-süßen Film überziehen.

Nudelholz und Fiedel
Weitaus lukrativer als der Saft ist das Holz des Berg-Ahorns. Das helle, beinahe weiße Holz wurde schon vor rund achttausend Jahren bei den jungsteinzeitlichen Ackerbauern gerne zur Herstellung von Gefäßen benutzt. Bis heute ist es die erste Wahl bei hölzernen Küchengerätschaften wie Schalen, Schneid- und Frühstücksbrettern, Kochlöffeln, Fleischklopfern und Nudelhölzern.
Eine weitere klassische Verwendung hat das recht harte, aber gut drechselbare Holz des Berg-Ahorns im Musikinstrumentenbau gefunden. Wegen seiner schmucken hellen Farbe wird es gerne für Flöte oder Fagott genommen. Und bei Saiteninstrumenten, beim Cello, bei der Bratsche und vor allem bei der Geige ist Ahornholz der Garant für eine wunderbare Resonanz. Berühmt sind die Geigenböden, die aus so genanntem Riegelahorn gefertigt wurden. Bei diesem Holz ist der Verlauf der Holzfasern ungewöhnlich wellig, was im Anschnitt dann einen alternierenden Hell-Dunkel-Schimmer ergibt.
Es gibt eine Fülle weiterer Einsatzbereiche für das Holz des Berg-Ahorns: Zimmerleute nehmen es gerne beim etwas edleren Innenausbau für Treppen und Fußböden. Und auch die Möbeltischler sind begeistert. Lediglich im Außenbereich und als Bau- und Konstruktionsmaterial hat sich das Holz des Berg-Ahorns nicht bewährt.
Eine ganz spezielle Eigenschaft allerdings entfaltet das Ahornholz im Volksglauben als Türschwelle. Denn: Zauberer und Hexen trauen sich nicht über eine solche Schwelle. Selbst wenn nur die Verankerungszapfen in der Schwelle aus Ahorn gefertigt sind – sie bleiben draußen. Und wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, der stelle zusätzlich belaubte Zweige ins Fenster: Die fünflappigen, entfernt an gespreizte Hände erinnernden Blätter tun ein Übriges, um all solch unheimliche Wesen fernzuhalten.
Auf dass es ein entspanntes Jahr 2009 werde!

Weitere Informationen zur Dr. Silvius Wodarz Stiftung „Menschen für Bäume“ unter http://www.baum-des-jahres.de

 

Ahornboden in der Eng (Karwendelgebirge): Naturdenkmal im zentralen Karwendel

WANDERN an einem der schönsten Plätze der Alpen: am großen Ahornboden

Der große Ahornboden im Karwendelgebirge gehört zu den schönsten Plätzen in den Alpen. Das Hochtal bezaubert durch seine alpine und zugleich liebliche Landschaft: Der große Ahornboden im Karwendel ist eine ebene Fläche, die von den hohen und massiven Kalkfelsen des Karwendelgebirge umrahmt wird. Die vielen Ahornbäume sind gerade im Frühjahr, Sommer und Herbst ein Naturschauspiel. Im Frühjahr, wenn sie langsam grün werden; Im Sommer das saftige grün der Wiesen, geschmückt von den vielen Milchkühen der Engalm; der Herbst lockt alljährlich die Besucher wegen der Blattfärbung. Dann ändert sich täglich die Stimmung. Am schönsten ist die goldgelbe Blattfärbung.
Die Ahornbäume sind bezeichnend für das Karwendel und bis zu 600 Jahren alt. Nachdem die Bäume nach und nach altersbedingt absterben, wird generalstabsmäßig nachgeplanzt und der Ahornboden gehegt und gepflegt, damit folgende Generationen ebenfalls diese Naturschönheit erfahren können.
Der Große Ahornboden liegt auf ca. 1200m Seehöhe.

Im Sommer ist der Ahornboden mit dem Auto folgendermassen zu erreichen:
- Walchensee - Wallgau - Vorderriß - Hinterriss
- Bad Tölz - Lenggries - Sylvensteinspeichersee - Fall - Vorderriss - Hinterriss

Öffnungszeiten Mautstrasse Eng - Hinterriss:
Mai bis Wintereinbruch im Herbst. Im Winter ist die Strasse in die Eng geschlossen.
Im Winter gibt es in die Eng ab Hinterriss eine schöne Langlaufloipe.

Bild Ahornboden im Karwendel: Naturdenkmal und Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker

Inhalt dieser Seite: Baum des Jahres, Bergahorn, Ahorn Bäume, Baum des Jahres 2009, Ahornboden, BAYERN, TIROL, Ahorn Bäume, Bilder Ahorn, Bild Berg Ahorn, Blattfärbung im Herbst, Ahornbaum Herbst, Ahornboden im Karwendel.

Hansi Hinterseer pflanzt Ahornbaum im Alpenpark Karwendel

Hansi Hinterseer pflanzt nahe der Engalm (am Ahornboden) einen Baum in der Silberregion Karwendel

Hansi Hinterseer setzt sich im Rahmen der Dreharbeiten seiner Fernsehsendung für die Erhaltung des Naturdenkmals "Großer Ahornboden" ein und pflanzt einen jungen Baum (Bergahorn) im Karwendel

Hansi Hinterseer setzt sich im Rahmen der Dreharbeiten seiner Fernsehsendung für die Erhaltung des Naturdenkmals "Großer Ahornboden" ein und pflanzt einen jungen Baum (Bergahorn) im Karwendel.

Im Rahmen seiner TV Sendung "Servus Hansi Hinterseer" setzt sich der Tiroler für die Erhaltung und Pflege der Natur in der Tiroler Bergwelt ein. Hansi Hinterseer ("Die Liebe zu den Bergen") besuchte das Naturdenkmal Großer Ahornboden und pflanzte einen jungen Bergahorn im Karwendel. Der Große Ahornboden liegt im tirolerisch-bayerischen Landschafts- und Naturschutzgebiet, das ca. 800 km² groß ist. Das Landschaftsschutzgebiet Großer Ahornboden befindet sich im größten Naturschutzgebiet Tirols und ist geprägt von Ahornbäumen, die bis zu 600 Jahre alt sind. Altersbedingt sterben nach und nach einige Bäume ab. Durch gezielte Nachpflanzung soll der Fortbestand des Ahornbodens gesichert werden.
Hansi Hinterseer ("Ein kleines Edelweiß") setzte einen jungen Bergahorn. Er soll ein Zeichen dafür sein, daß die Natur gepflegt werden muß. "Wir müssen darauf achten, daß unsere Berge auch in 50 Jahren noch so schön wie heute sind", meint Hansi Hinterseer. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, daß das Gleichgewicht mit der Natur gehalten wird und auch folgende Generationen die Schönheit des Ahornboden geniessen können.
Der Ahornbaum steht in unmittelbarer Nähe des Almdorfes Eng (Karwendelgebirge), am Talende des Risstales. Er befindet sich unweit des Wegweisers "Falkenhütte, Lamsenjochhütte, Binsalm" und wird in den nächsten Tagen noch eine Beschriftung erhalten. Wanderer kommen auf dem Wanderweg hinter dem Almdorf Engalm direkt am Baum vorbei, den Hansi Hinterseer gepflanzt hat.

Silberregion Karwendel
Das ursprüngliche Risstal liegt auf 800 bis 1300 m Seehöhe. Der ganzährig bewohnte Ort Hinterriss und das Talende Eng gehören zur Tiroler Silberregion Karwendel. Hinterriss gehört zur Gemeinde Vomp in Tirol, ist mit dem Auto aber nur über Bayern erreichbar. Das Gemeindegebiet liegt zum größten Teil im Alpenpark Karwendel, dem Naturschutzgebiet im Karwendelgebirge. Besonders Wanderer und Mountainbiker schätzen die Schönheit der Natur im Karwendelgebiet und geniessen ausgedehnte Ausflüge. Viele unternehmen zu Fuß oder mit dem Mountainbike die Karwendeldurchquerung von Hütte zu Hütte. Ab Hinterriss geht es zur Falkenhütte. Von dort zur Engalm und dann weiter zur Lamsenjochhütte, bevor am letzten Tag die letzte Etappe nach Stans, Vomp oder Schwaz führt.
Die Engalm gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Karwendel. Viele nutzen die Nähe zu München für einen Kurzurlaub. http://www.österreich-wanderurlaub.com Gerade im Spätsommer und im Herbst verzaubert die Blattfärbung hunderter Ahornbäume aufs neue.

Hansi Hinterseer

Das Karwendel ist Drehort von Servus Hansi Hinterseer

 

Alpenpark Karwendel - Naturidyll in den Alpen

Wolfsklamm Stans

Der Alpenpark Karwendel zwischen Inn und Isar, Achensee und Seefelder Senke, stellt ein Schutzgebiet mit vielen Besonderheiten dar.
Der Alpenpark Karwendel besitzt landschaftliche Schönheiten von internationaler Bedeutung, mit dem Vorteil, unmittelbar vor „der Haustüre“ der Tiroler und Bayern zu liegen. Der Alpenpark besitzt eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie z. B. den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal, mit den höchsten Wandfluchten im Alpenpark Karwendel und auch einen „Grand Canyon“, das Vomperloch!

Flächengröße:
Der Tiroler Anteil am Karwendel hat eine Größe von 730 km², in Bayern erreicht das direkt angrenzende bayerische Naturschutzgebiet „Karwendel und Karwendelvorgebirge“ nochmals 190 km². In Summe erreicht der Alpenpark Karwendel und das bayerische Schutzgebiet eine Fläche von ca. 920 km².