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Swarovski Kristallwelten, Schwaz

EIN MÄRCHEN WIRD FORTGESETZT:
ZUM ZWEITEN MAL HAT SWAROVSKI DIE KRISTALLWELTEN ERWEITERT

Ob als hauchzarter Kristallstaub oder majestätischer Solitär, feurig glänzend oder mit sanftem Schimmer: Die Wandlungsfähigkeit von Kristallen ist unvergleichlich. So lebendig wie ihr Glanz, so lebendig präsentiert sich ihr mystisches Zuhause: die Swarovski Kristallwelten in Wattens/Tirol, die seit dem 1. Dezember 2007 nach einem Umbau wieder besichtigt werden können. Im Jahr 1995, anlässlich des hundertjährigen Firmenjubiläums eröffnet, hat das glitzernde Labyrinth seither acht Millionen Besucher aus aller Welt verzaubert.

Unter der Ägide des Multimediakünstlers André Heller, der das Konzept für diesen magischen Ort entwickelte, wächst der kristallene Schatz im Inneren des legendären Riesen kontinuierlich. Schon die erste Erweiterung im Jahr 2003 begeisterte das Publikum mit neuen, spektakulären Installationen. Nach der zweiten Umbauphase bietet die kristallene Fabelwelt den Menschen nun auf über 4000 Quadratmetern noch mehr Raum für ihre Träume und Fantasien. So wie der Firmengründer Daniel Swarovski I. seine visionären Ideen konsequent verfolgte, so führt Swarovski nun unter dem Motto The Art of Crystal Fiction ein Märchen aus Kristall fort. Er bewies den Mut, auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten und steckte voller Kreativität. Als Hommage an den erfindungsreichen Universalisten hat Swarovski gemeinsam mit dem nicht weniger avantgardistischen Multimediakünstler André Heller einen Ort des Staunens geschaffen, an dem Kristall als Kunstobjekt und Inspirationsquelle seine ganze Energie entfaltet.

Unweit von Innsbruck, in Wattens, wacht ein Wasser speiender Riese mit funkelnden Augen über eine unterirdische Welt, in der, in Anlehnung an historische Vorbilder, 14 Wunderkammern schillernde Werke aus Kristall bewahren. Malereien, Plastiken und Installationen namhafter Künstler wie Brian Eno, Keith Haring, Salvador Dalí, Niki de Saint Phalle, John Brekke, Susanne Schmögner und Jim Whiting laden zu einer sinnlichen Reise in ein glitzerndes Labyrinth ein, das die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit aufzuheben scheint. Harmonische Duftkompositionen von Jane Haidacher und geheimnisvolle Klänge machen den Besuch der kristallenen Zauberwelt zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Sinne. 700.000 Besucher hauptsächlich aus Deutschland, Österreich, Italien, den USA und den Niederlanden zieht der Riese alljährlich in seinen Bann. Damit gehören die Kristallwelten zu den meist besuchtesten Orten Österreichs.

Der Riese hat sich verwandelt
Ständige Erneuerung und Wandel zählen zu den Maximen von Swarovski. Angespornt von dem Anspruch, Kunden, Sammler und Kunstfreunde immer wieder zu verzaubern, entschloss sich Swarovski im Jahr 2007 zum zweiten Mal, die Kristallwelten neu zu bespielen und zu erweitern. In Zusammenarbeit mit dem ständigen künstlerischen Leiter der Kristallwelten, André Heller, entstanden im Inneren des Riesen acht neu gestaltete Fantasiereiche.

Ein noch intensiveres Erleben der magischen Kammern steht im Mittelpunkt der Veränderungen. So entführt das bizarre Maschinentheater Jim Whiting’s Mechanical Theatre in eine stampfende, hüpfende, rasselnde Traumlandschaft, die auch als eine surreale Modenschau fremder Wesen gelesen werden kann. Der Auftritt der Primadonna Jessye Norman berührt, in neuer, stilvoller Umgebung inszeniert, noch mehr. Um die Eindrücklichkeit des Gesehenen zu steigern, steht der gesamte Umbau im Zeichen der Interaktivität. Touchscreens in allen Räumen informieren in Deutsch, Englisch, Italienisch und Chinesisch. Das Erscheinungsbild der Eisgasse und der neu geplanten Unterwasserwelt Poseidon’s Puzzle verändert sich durch die Bewegung der Besucher und gewährt mit jedem Schritt neue, spannende Einblicke. Ein Raum für die virtuellen Gemälde des britischen Künstler Brian Eno und die Installation Reflexionen, die Kristall in allen Facetten inszeniert, ergänzen das Kaleidoskop des Erlebens.

Der daran anschließende Bereich Timeless Swarovski vermittelt zwischen den geheimnisvollen Wunderkammern und dem Shop. Filme und Exponate dokumentieren hier die Unternehmensgeschichte. Neben der Erweiterung der Ausstellungsfläche gehört auch der Ausbau der Crystal Stage zum Konzept, einer Erlebnislandschaft des Staunens und Kaufens. Ein sanfter Übergang von der dunklen, mystischen Unterwelt ins Tageslicht prägt den Entwurf des bekannten Architektur- und Designbüros Conran & Partners. Der Besucher begibt sich in Zukunft peu à peu aus den Wunderkammern zur Crystal Stage, wo er kristallene Erinnerungsstücke erwerben kann.

Text: Swarovski Kristallwelten